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4. Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 1 (1876) Der ungarische Winter-Feldzug und octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Theilnng und Colonisation Ungarns".

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unddas ist nur dann durchzuführen wenn die verschiedenen Nationali-täten Ungarns territorial und provinciell besonders constitnirt und, ohneeine gemeinschaftliche Verwaltung und Repräsentation, in der Form b e-sanderer Provinzen zum Wiener Reichstag und Ministeriumin's Verhältnis gebracht werden. Oder soll Ungarn etwa erobert werdennm die siegreichen Serben und Kroaten, die Sachsen in Siebenbürgen,von der Monarchie auszustoßen und mit Gewalt dem rebellischen durchdie Gewalt der Waffen bezwungenen Magyarismns wieder zu unter-werfen?!" Von einer Rücksichtnahme auf die alte ungarische Verfassungkönne nm so weniger die Rede sein, als dieselbe thatsächlich und rechtlichnicht mehr bestehe; thatsächlich nicht weil die Haupt- und Grund-Privi-legien des ungarischen Adels: ausschließliche Besitz- und Anstelluugsfühig-keit, Steuerfreiheit, Ausnahme von der Militär-Pflicht abgeschafft unddas mehr als achthnndcrtjährige Palladium der ungarischen Verfassung,die Autonomie der Comitate, durch die Schöpfung eines verantwortlichenungarischen Ministeriums vernichtet worden seien; rechtlich nicht weilUngarn selbst es gewesen das durch sein bewaffnetes Vorgehen auf nicht-ungarischem Gebietdie Kanonen-Politik" eröffnet und der Landtag, derin offener Rebellion ungeachtet der Auflösung durch den König in Pestfortsitze, jene Angriffe Kossuth's und Perczel's durch seine Dankeö-Votennamens der ungarischen Nation besiegelt habe; fortan könne nur dasSchwert entscheiden und das Recht der Eroberung gelten Von diesemRechte, meinte ein ungarischer Correspoudent desLloyd", müße auch inder Richtung Gebrauch gemacht werden daß man in ausgedehnter Weiseeine Colonisation des Landes in's Werk setze.Banat, Baranya, dassiebenbürgische Sachsenland, liefern den schlagendsten Beweis welch' heil-same Folgen eine solche Herbeiziehung fremder Elemente, vorzüglich deut-scher Landwirthe, nach allen Seiten übt. Arm und fremd erschien underscheint der deutsche Ansiedler in der ungarischen Steppe: wenig Jahre,und reich bebaute Ländereien, schöne blühende Ortschaften bezeichnen dieFortschritte des arbeitsamen Einwanderers der sich bald hoch über seinemagyarische illyrische und walachische Umgebung erhebt". Platz für wei-tere derlei Besiedelungen gebe es in Hülle und Fälle.Das Banat mitseinem reichen Boden zählt verhältnismäßig eine um 60°/ geringere Po-pulation als Böhmen; auf Tausenden von Jochen des üppigsten Bodensweidet nur Hornvieh, und allein in diesem Theile Ungarns fänden 500.000Menschen im Ackerbau reiche unversiegbare Quellen. Die herrlichen Ebe-