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I. 7. Die österreichische Frage Var dein deutsche» Parlament.
abwandtc und nach dem horchte was aus den Cabinctcn der großenMächte zu vernehmen war ^). Vollends in der österreichischen Hauptstadtnahm man die ganze Sache auf die leichte Achsel, und Saphir konnteseinen Wienern schlechte Witze darüber reißen: die Frankfurter Vcrsamm-lnng sei in „BegagernngSzustand" erklärt worden, man streite dort „umdes Kaisers Bart" und erhitzte sich „pionr 1e roi clo Urnsss" rc.
Am 21. Dcccmber hatte Schmerling Frankfurt verlassen um sich inseine Heimat zu begeben. Der Zweck seiner Reise war ein doppelter: sichmit dem kaiserlichen Ministerium zu bcrathcn, und in seiner Vaterstadtals Candidat für den Krcmsicrer Reichstag aufzutretcn.
Es handelte sich um die Wahl im ersten Wahlbezirk der inncrn Stadtdessen Abgcordncten-Stellc durch den freiwilligen Rücktritt Pillers-dorff's *) erledigt war. Am 19. und 2l. Dcccmber fanden im landstän-dischen Gebäude in der Hcrrcngasse unter Vorsitz des Finanz-Ministerial-Rathes Radda Vorbesprechungen statt. Namen von erstem Range warenauf die Candidntcn-Liste gesetzt: Felix Schwarzenberg, Philipp Kraus,Schmerling. Justiz-Präsident Taaffc ergriff für sic das Wort. Er be-kannte sich in einer, wie sich ein Berichterstatter ansdrücktc, „mit einigemAffcet vorgctragencn Rede" als entschiedener Anhänger eines Ministeriumsdessen Programm nicht leere Worte seien, sondern folgenreiche That zuwerden verspreche. Er wies ans den jugendlichen Monarchen hin, „den erdas Glück habe näher zu kennen; er habe in ihm sowohl den männlichen,fast möchte er sagen, martialischen Ernst bewundert da er ihn an derSpitze seines Regiments commandiren sah, als dessen Milde und Gütedie er schon als Kind den andern Kindern gegenüber bewiesen; denn seinSohn habe das Glück genossen als Gespiele in der Nähe des jetzigenMonarchen vielfache Beweise von dessen Güte zu erhalten". HofrathRadda sprach mit Wärme für Kübeck: „Man sage nicht Kübeck gehöredem Zopf-Shstcm vergangener Zeiten an; wenn während des alten Sy-stems lobcnswerthe Neuerungen geschahen so war cs sicher Kübeck der sievorgeschlagcn und ausgcführt habe. Man sage auch nicht er, Redner, seieine Creatnr Kübeck's weil er unter ihn: gestanden" (nllscitigcr Ruf:nein, nein!); „er habe allerdings vieles seinem hochverehrten Gönner zudanken, aber gewiß spreche ein dankbares Gcmüth offener und reiner dieWahrheit als der Undank" (bravo!), „und schmerzen müsse es ihn wenn
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