VII
Allein für die Folgezeit, und namentlich für die nngemein wich-tigen, in ihren Einzelnheiten fast gar nicht, sondern blos anSihren vor die Welt getretenen Resultaten bekannten Vorgänge inDebreczin, weiß ich zur Stunde nicht wer sich mir als gefälligerFührer anbicten wird. '
Zur Veranschaulichung der Kriegsereignisse habe ich einenVersuch gemacht dessen Benrtheilung ich wohlwollender Nach-sicht empfehlen möchte. Ich habe mir nämlich gesagt daß einer-seits eigentliche Schlacht- und Gefechtspläne in ein Werk nichtgehören das kein militärisch-fachmännisches ist, daß aber andrer-seits der Leser unter allen Umständen eine Generalkarte voll Un-garn und Siebenbürgen sich werde znrechtlegen müssen. Dagegenerschien es mir nicht unersprießlich zu sein, einzelne Partiell desallgemeinen Kriegsschauplatzes auf denen sich gewisse combinirteManoeuvres abspielten, und wo darum selbst kleinere und kleinsteOrte, die man auf Uebcrsichts-Karten nicht verzeichnet findet,das Verständnis zu unterstützen vermögen, in handsamer Weisedem Texte einzuverleiben. Der Versuch wurde vorderhand mitfolgenden vier Kärtchen gemacht: Windischgrätz' Marsch und Gör-gells Rückzug ans Ofen und Pest; Schlik's Manoeuvres vonEpcries bis Miskölcz; die Kämpfe um Pancova; Görgei's Marschin den District der Bergstädte. Allerdings hätten gleichen An-spruch auf Wiedergabe noch zwei Schauplätze gehabt: jener des Mar-sches der kaiserlichen Haupt-Armee bis Raab, und der der Vor-rückung Beulls auf Klausenbnrg. Allein die großen Opfer diemein geehrter Herr Verleger bereits einem Werke gebracht hatdessen Absatz ein verhältnismäßig sehr bescheidener ist, mußten