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Olpmpicum, welches nicht groß, und sind die Oecvra-tiones architekturmäßig in Marmor ansgearbeitet. DasParterre kann dem Theater gleich erhoben werden, woraufalsdann die Noblesse ihre Gesellschaften und Festins zucelebrieren pflegen.
Die bereits schon späte Abendzeit verstattete nicht,das noch etwa sonst in dieser Stadt merkwürdigste zu be-schauen.
Schon in der Früh wurden Hr. Schübler und Goesnach Padua voransgeschickt, um die zu fernerer italienischenReise benötigten Chaisen auszusuchen.
Den 5. Januar morgens um lO Uhr befolgten SeineDurchlaucht die Reise nach
Stessica — Padua, allwo Höchstdieselbe nach-mittag um 3 Uhr glücklich anlangten. Während desMittagessens kamen die bestellten Soufflen, von welchendie fünf besten auserlesen wurden. Die mitgebrachtenReisechaisen blieben allda in dem Gasthaus zurück undempfing der Wirt die Kommission, solche indessen bis zuunserer Retour in tüchtigen Stand zu setzen.
Die Stadt nun betreffend, ist selbe sehr alt undbereits vor Rom erbaut worden, hat in folgenden Zeitengroße Verwüstungen, unter dem König Attila aber einesolche ausgestanden, daß alle Inwohner sich auf dieMoräste und Inseln des Adriatischen Meeres habenflüchten müssen. Dieselbe ist dermalen von nicht gemeinerGröße, hingegen unserer Observation gemäß durchgehendsvon gar geringen Häusern und nebst diesem sehr un-bewohnt.
Das Bauwerk steht fast meistenteils auf Schwiebögen,welches den Studenten allda, einem auf solche Art rechtinfamen Gesindel, zu ihren gewöhnlichen Mordthaten denmeisten Vorschub thnt. Es verstecken sich dieselben nächt-licherweile hinter die Pfeiler; wann nun derjenige, umwelchen es gespielt sein solle, dadurch passiert, wird aufeinmal gerufen: ()ui va li! Auf der anderen Seite folgtdie Antwort: ()ui va la!, in welchem Augenblick ent-weder der Schuß oder Dolchstich, ohne zu wissen, wo-
l'lieslrum
OIzMpicum.
Paduavon Attilaverwüstet.
Mörderische
Studentenart
oder
Quivalisten.
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