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Wißbegierde und sein reger Sammeleifer führten ihn in die Um-gegend von Gießen, in den Vogelsberg, die Wetterau unddas nahe Rhein- und Maingebiet. Selbst eine Forschungsreisein die Alpen soll er unternommen haben. Durch seinen Fleißund durch seine unversiegliche Ausdauer gelangte er bald inden Besitz einer solch umfassenden Pflanzenkenntniß, daß sichselbst die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf seine Person lenkte.So kam es denn auch, daß die Oassarsa Iwopolclina-Oaroliim^.oacksnüa naturas euriosorum den jungen Naturforscher, welcheminzwischen von der medizinischen Fakultät der Universität Gießendie Würde eines Lizentiaten verliehen worden war, am 24. Juni1713 unter dem Namen Glaucias zu ihrem Mitgliede erwählte.In der von ihr zur Veröffentlichung der in ihren Sitzungenvorgelegten Berichte und Abhandlungen herausgegebeuen Lpiw-insriäsir oder LlisesUansu, wie sie vor dem Jahre 1705 hießen,versuchte er sich zum ersten Male als naturwissenschaftlicherSchriftsteller. In der im Jahre 1715 erschienenen viertenCenturie veröffentlichte er seine erste, am 12. September 1713vorgelegte Abhandlung: Da plantw Xovi-Ordis Vstsris spon-tansis st iuguiiinw kaetis. Im Verlaufe der beiden folgendenJahre lieferte er noch mehrere kleine Aufsätze ein. Der jeden-falls bedeutendste, welcher in den Ephemeriden zum Abdruck kam,ist der im Dezember 1715 in seinem ersten Theile vorgelegte,dessen voller Titel: OwssrtÄtio spistoiarw cts propagationeinaxims eapillorum st museorum, eum ieonidus st cisserip-tiouidus llsrdarunr aliguot novarunr lautet. Der Verfasserwidmete diesen Theil seiner Arbeit dem Vorsitzenden der Kaiser-lichen Akademie und ersten Leibarzte vr. Lukas Schrödeckund dem Kieler Professor I)r. Wilhelm Huldreich Wald-schmidt. Den folgenden Theil, der dem berühmten TübingerProfessor Rudolph Jakob Cammerarius gewidmet ist, lieferte
er neun Monate später ein, und beide sind im Anhänge zur( 606 )