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Leben seinen Wünschen nicht mehr zu entsprechen. Er gingdaher mit der Absicht um, die Dozentenlaufbahn einzuschlagenund zu diesem Zwecke diejenige Universität, welcher er seineHeranbildung zum Arzte verdankte, um die Verleihung dermedizinischen Lizentiatenwürde auzugehen. Allein es gelang ihmvorerst nicht, seinen Plan zur Ausführung zu bringen, da ihnseine Ernennung zum Hof- und Leibmedikus des Grafen Johanndes Aelteren von Nassau-Wertheim daran hinderte. Er mußtedeshalb von seinem Vorhaben Abstand nehmen. Nach dem Ab-leben des Grafen wandte er sich den Thürmen seiner Vaterstadtwieder zu und übernahm die Ausübung seines ärztlichen Berufes.Erst mit dem Jahre 1681 schien für ihn der geeignete Zeit-punkt gekommen, seinen langgehegten Wunsch zur Erfüllung zubringen. Er ging nach Gießen und erhielt von der Universitätdie Würde eines medizinischen Lizentiaten, welche ihm ein An-recht auf einen Lehrstuhl gab. Da man jedoch augenblicklichkeine Verwendung für seine Dienste hatte, kehrte er wieder nachDarmstadt zurück, um seine Berufung abzuwarten. Am15. Februar desselben Jahres vermählte er sich mit der zwanzig-jährigen Tochter des Predigers Otto Daniel Funk in Pfung-stadt, die ihm vier Söhne und vier Töchter schenkte, von denenein Sohn und eine Tochter ihnen bereits in zarter Jugendblüthevom Tode entrissen wurden.
Im Jahre 1687, also nunmehr vor zweihundert Jahren,erblickte der zweite Sohn, welcher in der Taufe den NamenJohann Jakob erhielt, das Licht der Welt. Leider ist der Tagseiner Geburt offenbar schon dem Gedächtnisse seiner Mitweltentfallen, da selbst nicht einmal in dem von seinem älteren Bruderherausgegebenen Chronologischen Ehrensaale, in welchem vomVerfasser auf die Ereignisse in seiner Familie besondere Rück-sicht genommen ist, Angaben darüber niedergelegt sind.
Bereits im darauffolgenden Jahre wurde durch das Ab-
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