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Johann Jakob Dillenius : (1687 - 1747) ; sein Leben und Wirken ; Gedenkblätter zur 200fachen Wiederkehr des Jahrestages seiner Geburt
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Mahnung sein sollte, ihm den Zoll des schuldigen Dankes undder gebührenden Achtung darzubringen.

Dillenins entstammte einer angesehenen hessischen Beamten-familie, welche gegen das Ende des sechzehnten Jahrhundertsaus dem Waldeckschen nach Darmstadt, wo sein Urgroßvater dieI Stellung eines Regierungssekretärs erhalten hatte, eingewandertwar. Der nach der Sitte früherer Zeiten latinisirte Familien-name hatte im Wechsel der Generationen verschiedene Um-änderungen erlitten. Ursprünglich hieß er nämlich, wie auseinem Briefe von Dillenins selbst hervorgeht, Dill. Um nuneine bequemere Aussprache dieses Namens zu ermöglichen, beschloßsein Urgroßvater eine Umwandlung desselben in Dillen vorzu-nehmen, welche nunmehr durch die engen Beziehungen seinernächsten Nachkommen zu der damaligen Gelehrtenwelt und zuder in diesen Kreisen geläufigen Weltsprache ihre lateinischeI Form erhielt, die trotz der entgegenwirkenden Bestrebungenseines Enkels, des Vaters des Gelehrten, für die Folgezeitfeststand.

Am 16. August erblickte dieser als der ältere Sohn desälteren Kammerschreibers Justus Dillenins (160147) zu Darm-stadt das Licht der Welt. Seine hervorragende geistige Be-gabung gab seinen Eltern die vollste Berechtigung zu denschönsten Hoffnungen. Sie übergaben ihn deshalb in seinemelften Lebensjahre dem Pädagogium seiner Vaterstadt, um ihn1 zum Besuche der Universität vorbereiten zu lassen. Bis WinJahre 1663 gehörte er dieser Anstalt an und bezog darauf dieHochschule in Gießen in der Absicht, sich dem Studium derArzeneiwissenschaften zu widmen. Nach Ablauf seiner akademi-schen Lehrjahre, während deren er die Stelle eines Hofmeistersbei dem jungen Grafen Georg Ludwig von Schlitz genannt zuGörz nebenher versehen hatte, unterwarf er sich der Ausübungseines ärztlichen Berufes. Nicht sehr lange darnach schien dieses

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