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logischen Fakultät in die philosophische überschreiben (Album der Philos.Fakultät der Universität Bonn S.-S. 1865, wo auch für Paul Deinsender gleiche Uebertritt auf 9. X. 1865 verzeichnet ist). Auf die „bunteKuh“ im Ahrtal machte ich schon 1908 in einer Vorlesung aufmerksam.Inzwischen sind von anderer Seite in der Kölnischen Zeitung beachtens-werte Gründe dafür beigebracht worden, daß X. im Ahrtal war.
S. 39. 51) Der Zarathustra klingt freilich aus in dem Worte:
„Trachte ich denn nach Glücke ? Ich trachte nach meinem Werke." Aberworin besteht denn sein „Werk“ ? Eine kraftvolle lebendige Auffassungvon „Arbeit“ und „Werk“ konnte X. deshalb nicht gewinnen, weil inseiner Auffassung der Persönlichkeit ihr sittlich-praktischer Kern unterdem Druck seiner Theorie von der Entstehung des Uebermenschen undunter dem Gewicht seiner ästhetischen Bevorzugung der Form verkümmernmußte. Theoretisch werden ihm der „höhere Mensch“ und besonders der„Uebermensch“ infolge der Uebernahme einer äußerlichen Entwicklungs-theorie zu einem Mästungsprodukt aus dem Stoff der überwundenenViel-zu-Vielen, ästhetisch wird ihm der bessere Mensch zu einem Formen-wesen, und seine „Selbstüberwindung“ ist so wesentlich Abstoßung allerästhetischen Unreinlichkeit, aber um nichts mehr.
S. 41. 52) Auf den Einfluß, den die These Seillieres weithin aus-
übte, hat mich Herr Dr. Froberger aufmerksam gemacht. Belege dafürbringt S. selbst in dem ruhmredigen Vorwort zu seinem Buch „Le ro-mantismo des realistes“ Paris 1914 bei. Die Urquelle der ganzen Be-griffsverwirrung ist Seillieres „Philosophie de l’Imperialisme ; Apollon ouDionysos. Etüde eritique sur Fr. Nietzsche. Paris 1905“, eine Schrift, dieden deutschen Nietzsche-Erklärern Gegenstand einer strengen Prüfungwerden müßte.
S. 41. 53) Paris 1911 S. 3. Dabei kennt Seilliere manche Schriften
über Nietzsche, so die von H. Lichtenberger u. a. (S. 59 ff.) recht gut undweiß auch von den Beziehungen Nietzsches zu Taine (S. 167). Um Seillierenicht unrecht zu tun, muß man vor allem seine unglaubliche Definitionvom „Imperialisme“ lesen; er setzt sie = „fundamentale Tendenz zurExpansion“, = „Esprit du principaute“ der christlichen Theologie, = „Ver-langen nach Macht“ bei Hobbes.
S. 41. 54) Köln. Volkszeitung vom 18. V. 1915.
S. 42. 55) J, C. E. Falls, Drei Jahre in der libyschen Wüste.Freiburg 1911 S. 183. Man hat gegen Falls eingewendet, in den Welt-geschichten stände nichts von dem Vorfall; als ob in Weltgeschichtenalles stehen müßte ? Der etwas bessere Einwand, in einem französischenWerke über den damaligen Krieg sei ebenfalls nichts zu finden, rechnetnicht mit der Oberflächlichkeit französischer Schriftsteller und ist ebenauch nur ein argumentum ex silentio, das einem Mann gegenüber, deran Ort und Stelle war wie Falls, nicht in Betracht kommt. — Diefranzösischen Methoden der Kriegsführung sind durch die Entweihungder Speirer Kaisergräber und die Ruinierung des Heidelberger Schlossesnur zu bekannt. Doch auch über sie ein Zeugnis :