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Was bedeutet "Kulturvolk"?
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verwende, hätte ich lieber andre Worte gesetzt; aber wir haben einst-weilen für Männer wie Sokrates und ihre Schüler keine bezeichnenderen.

K. 9. 6) Jakob Burckhardt, Griechische Kulturgeschichte.

Berlin u. Stuttgart III S. 51 ff. IV 2 S. 135 ff,, im Wesentlichen richtig,obwohl Burckhardt die aristotelische Ethik und Politik nicht sehr genauangesehen hat.

S. 10. 7) § 50. Nur ein Widerhall sind bei Cicero die von helle-

nistischen Meinungen getränkten Bücher De oratore. Hauptstelle:Graecia, quae semper eloquentiae princeps esse voluit, atque illasomnium doctrinarum inventrices Athenas (I 13).

S. 11. 8) Siehe z. B. Georg Wissowa, Religion und Kultus der

Römer. München 1912, S. 19 ff., 103 ff., 141 ff., 156 ff. Die römischeAuffassung von Juppiter bietet wenig Eigentümliches gegenüber dergriechischen von Zeus, abgesehen davon, daß auch er mit Krieg undKriegsgeschrei eine innigere Fühlung nimmt (s. z. B. a. a. O., S. 139).Vesta, die Gottheit des Väterherdes, hat ebenfalls eine stärkere griechischeAnalogie.

S. 12. 9) Max Büdinger, Die Universalhistorie im Altertum.

Wien 1895, S. 63 ff., 75, 99. Für Polybios s. auch Hans Eibl, Meta-physik u. Geschichte. Leipzig u. Wien 1913, S. 220 ff.

S. 14. 10) Kad'oXiz-q xoXtxeta kann, auf Platon angewendet, nurbe-griffliehen Staat bedeuten. Aber wenn für Polybios xad'oXwrj v.a). xotv-qtaxopia = Universalgeschichte ist, so liegt für Spätere doch auch die Neben-bedeutungUniversalstaat nahe. Ueber Scipios Kreis auch Max Schnei-dewin, Die antike Humanität, 1897.

S. 14. 11) Stellen für Cicero hat der Index in der Ausgabe von

Baiter-Kayser s. v. Roma, Romanus u. ä., beisammen. Die römisch ge-wordene Ethik der Stoa in der Schrift De officiis findet da die markigenWorte für die animi magnitudo des römischen Volkes : Sed ea animielatio, quae cernitur in periculis et laboribus, si iustitia vacat pugnat-que non pro salute communi, sed pro suis commodis, in vitio est; nonmodo eniim id virtutis non est, sed est potius immanitatis omnemliumanitatem expellentis (de off. I 62). Und dann die Bücher Deoratore !

S. 14. 12) Aeneis VI, 851 ff. Andere Aeneisstellen, auf die hier

Bezug genommen ist; VII, 127, 246 f. Wie stark kennzeichnet es denRömer, wenn Sallust die kynisch-stoische Entwertung der äußeren Lebens-güter, von denen der Ruhm keineswegs ausgenommen war, also um-modelt : Divitiarum et formae g 1 o r i a fluxa atque fragilis est, virtusclara aeternaque habetur (Catil. 1, 4). DieGloire ist ihm einganz und gar selbstverständlicher Bestandteil seines Lebensideals: quomihi rectius videtur ingeni quam virium opibus g 1 o r i a m quaerere et,quoniam vita ipsa qua fruimur brevis est, memoriam nostri quammaxima 1 o n g a m efficere. Daß der andere Teil dieses lapidaren Kultur-programms griechischen Ursprungs ist, sieht der Kenner sofort. Die Dig-nitas und anderes steht bei Cicero.