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Geschichte des ersten Kreuzzuges
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duin den nöthigen Unterhalt?) Als dieser in das Reich kam, sagtFnlcher ^), war der Weg zu Lande für die Pilger aus dem Occidentenicht zu passiren, zuweilen kamen sie zur See, aus einem oder zweiSchiffen an den feindlichen Städten vorübersegelnd, furchtsam undvoller Angst nach Joppe, wo wir sie dann freudig abholten. Mansieht, wie es mit der von Albert gerühmten Beherrschung des Meeresstand, und wie sehr baute man doch auf diese Zuzüge aus demAbendlande, die, wenn auch nur vorübergehend im Reiche, immerbereit waren gegen die Saracenen zu streiten. Es ist nicht ohneInteresse, den uns erhaltenen Bericht eines dieser Pilger, der dasLand im Jahre 1102 und 1103 durchreiste, einzusehen^); daß bisdahin seit Gottfrieds Tode nur Verbesserungen, keine Rückschritteeingetreten waren, bedarf wohl kaum der Erinnerung. Es ist einEngländer, Seawnlf genannt; er beschreibt uns zuerst die Heerstraßevon Joppe nach Jerusalem, den gebräuchlichen Weg für alle dieTausende, welche religiöser Trieb aus dem Abendlande heranführte.Die Straße sei gebirgig, rauh und höchst gefährlich, weil die Sara-cenen stets ans der Lauer, in Bergen und Höhlen im Hinterhaltversteckt waren. Wie viel menschliche Körper liegen auf und amWege unbeerdigt, sagt Seawnlf; vielleicht wundert man sich darüber,ja der Boden ist Fels, wer will hier graben? und wer so unklugwäre, deshalb die Gefährten zu verlassen, er würde nur sich selbstein Grab graben?) Ebenso auf dem Wege weiter, wohin er kommt,sieht er Trümmer und Elend, die Kirchen vor Jerusalem sind vonden Heiden verwüstet worden °), Bethlehem liegt in Ruinen"), Hebron,

1) I'nlsdsr x. 400, 401, 403.

2) S. 406.

3) Lslations äss voMASS äs Omillarnns äs Rudrud, Lsrnarä Is 8aZsst 8euvnlk MdI. Mi- Id. Lliodsl st Id. IVr/Zdt. karis 1839. 4. Ich ver-danke die Benutzung dieses seltenen Werkes Hrn. Geh. Hofrath Feder in Darm-stadt. Die beiden anderen darin enthaltenen Jtincraricn sind sonst schon gedruckt,Seawulfs Reisebericht erscheint hier zum crstenmalc, für die Ansicht des ReichesJerusalem ein sehr dankenswertster Beitrag. Der Vers, ist offenbar von nie-derem Stande, erzählt aber schlicht und anschaulich, und hat, so viel in seinenKräften stand, sich gut unterrichtet. Er war, wie d'Avczac in prasl. gründlicherörtert, vom 12. Oktober 1102 bis zum 17. Mai 1103 in Palästina und hatin dieser Zeit die gewöhnliche Tour der Pilger gemacht.

4) 8savuII x. 258 sgg. 5) Idiä. p. 267.

6) Idiä. Nur das Maricnklostcr war noch erhalten. Woher Ousns? (mm