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Geschichte des ersten Kreuzzuges
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Marsche durch Kleinasien begriffen war, erschien er in den syrischenGewässern; er hatte das Glück, Laodicea der türkischen Herrschaft zuentreißen ^), und lud bald darauf, wie wir früher erwähnten, denHerzog Robert von der Normandie aus irgend welchen Gründen zusich ein. Dieser, nach kurzer persönlicher Anwesenheit, ließ eine Be-satzung in der Stadt zurück^); Edgar indeß säuberte das Meer vonfeindlichen Fahrzeugen; beschützte die Zufuhr, welche das Kreuzheervon Cypern ans erhielt und erwarb sich großes Verdienst um diePilger, ohne seine geringen Streitkräste zu schonen. Als seine Flottebis auf acht oder neun Schiffe geschmolzen war, gab er den Seekriegauf und vereinigte gleich nach dem Vertrage mit Tripolis seineMannschaft mit dem fränkischen Heere?) Mittlerweile lag die nor-mannische Besatzung schwer auf Laodicea; sie mochten wissen, daßder Herzog in keinem Falle im Orient sein Leben beschließen würde,und suchten die vorübergehende Anwesenheit nach Kräften auszubeuten;demnach war zuletzt im Sommer 1099 die Geduld der Einwohnervöllig erschöpft und zu Ende. Sie erhoben sich in offenem Aus-stande, vertrieben die Normannen und verboten sogar deren Münzefür ewige Zeiten?) Nun aber ergriff Boemund, der die Wichtigkeitder Stadt für seine Besitzungen wohl erkannte, die Gelegenheit aufder Stelle; unter dem Vorwände, die Verletzung seiner Landsleutezu bestrafen, begann er den Krieg und schloß gleich darauf Laodiceavon der Landseite ein. Er allein war kein verächtlicher Gegner; da-zu kam nun, daß eine Pisanische Flotte von 120 Segeln, geführtdurch den Erzbischof Dagobert, Legaten des päpstlichen Stuhles, vordem Hafen erschien und leicht durch Boemund zur Mitwirkung beimAngriff gewonnen wurde. ^) Sie hatten den Hafen und seine Festungs-werke bereits genommen b), als die zurückkehrenden Fürsten in Gibellumanlangten.

Von dem letzten Umstande waren die Bürger unterrichtet; sie

1) Haim. ivici.

2) Und. o. 58. Ord. 1. <r.

3) Naim. I. o. 4) 6-nivert p. 554.

5) TÄninxvglin Visnnn bei LInrnt. svr. Ital VI. x. 100 (aus sso. XII.insnnts).

6) UV. I. 6. Denn etwas Anderes ist doch unter den zwei Thürmen nichtzu verstehen.