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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
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gilt namentlich auch von ihrem Stillschweigen über die von alle» übrige» Re-ferenten, Diodor, Plntarch, Justin, EurtiuS, bezeugte Folterung de« PhilotaS,die für ProlemäuS und Aristobul eine peinliche, daher von ihnen übergangeueThatsache, doch als einziges Beweismittel gegen Parmenio nothwcndig war.

Dazu kommt noch 4) daß PhilotaS, prahlerisch und hochfahrend, wie er war,durch Spott über Alexanders göttliche Abkunft und durch Tadel seiner orien-talische» Insolenz und Verweichlichung, sowie durch starke Betonung der ihm-selbst und seinem Vater zukom,»enden Hauptberdicnste bei Asiens Eroberungnicht nur den König insgeheim empfindlich gereizt, sondern durch jene Ilntugen-dcn auch im Heere sich viele Gegner, wie namentlich den CrateruS, erweckthatte, welche jene Mißstimmung deS Königs steigerten und für ihre ZweckeauSbeutcten, und so mußte PhilotaS, überdieß von sich selbst und seinem eige-ne» Schwager CönuS verlasse», mehr als Opfer des Argwohns und Neides,

denn der überführtcn Schuld fallen, Diod, 79 f. Plus. Llex, 48 s. Justin

XII, 5, I ff, C, 25, I 44, 40, Gr. 571 ff, Geier 152 ff,

27,

t> Bisher stand das ganze Korps unter PhilotaS, I I, 8. C, 34, 21,

-) Sie wohnten in, südlichen Drangiana, j, Sedschestan, nördlich von Ge-drosien, das vom EtymandruS IV, ü, 6 j. Hilmend, durchstrvmt wird, M- z,E, VII, II, I. In Nennung des von Alexander über sie und die Gedrosser ge-setzten Statthalters weichen C, VII, II, 4. u, Diod. 8l, von einander ab.,

S) R, E, VI, I, 179 f.

H Die zn den Ariern gehörigen kriegerischen, besonders an Reiterei mäch-tigen Umwohner des j, Zareh, des ArachotoS-See'S oder der ^ria kalua derAlten, F, 534 f, Ritter VIII, 64 f.

2) Der von Dvrner 306 »i fcstgehaltenen Lesart der Handschriften ^cr-^cu)>ov'x, womit eine sonst nirgends erwähnte Völkerschaft jenen Gegendenaufgenöthigt wurde, ist die schon von Diod, 81. nahe gelegte, von Grvnovvorgeschlagene und von Kr. 18 l f, zur Genüge vertheidigte Verbesserungjsscrcs(>w<rovx entschieden vvrzuziehen, welche daher auch Ell,, Eint, u, 5?artm.ausgenommen haben. Gcdrosien grenzte ja südlich unmittelbar an Drangiana,also ist die Unterwerfung wenigstens seiner nächstgclegcncn Striche recht wohldenkbar,

ch Ihr Land, auch Weißindien genannt, ist in Afghanistan zwischen demParopanisuS im Norden und Gedrofien im Süden zu suchen, F. 536 s. RitterVIII, 6l f, 161 . 121. M, z. C, VII, II, 4,

4) Die Paropanisaden. So heißen theils die Bewohner des ParopanijuS,rheils die des südlich vor demselben gelagerten Hochlandes. Darüber, über dieSchrcibung des Namens und de» Weg, welchen Alexander aus Arachosten eiu-geschlagen, s. M, z, 8, VII, 12, 6, Arrian IV, 22, 4. V, 3, 2, VI, 26, I,