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und die Straße von Alexandria »ach Memphis sich durch lauter Kulturlandhinzog. Sollte endlich auch 3) Alexander nicht jetzt erst nach seiner Rückkehrvom Ammonium die Gründung Alcxandria'S begonnen haben, wie wenigstensDiod., EurtiuS, Justin und Psendv-C. versichern, so ließe sich doch für denRückmarsch ans dieser Straße ein nicht unbedeutender Grund in dem nahe lie-genden Gedanken bcibringen, daß der König gewünscht habe, sich vor seinemAbzüge ans Aegypten noch durch den Augenschein zu überzeugen, wie weitwährend seiner mehrwöchentlichcn Abwesenheit die ersten Arbeiten am Aufbauder nach ihm genannte» Stadt vorgeschritten seien, und so hätte also doch dieserUmweg einen ganz plausibeln Zweck gehabt, den ilmi Dr. abstreiten will. Aufder andern Seite 4) läßt sich die Vermnthung Barbie'S, Arrian habe aus demUmstande, daß PrvlemäuS über das ganze Thun und Treiben des Königs vondessen Abzug aus der Oase an bis zu seiner zweiten Ankunft in MemphisNichts melde, freilich etwas voreilig geschlossen, derselbe sei vom Ammoniumdirect nach Memphis gezogen, doch immerhin, sollte man meinen, als Erklärungdavon hören, wie in unfern Text ein von Aristobnl abweichender Marschberichides PtolemäuS habe gelangen können.
5.
Fabelhaftes über seinen Aufenthalt zu Memphis liefert I, Baler. I,
3S fi,
2) Zu dem nach TyruS zurückgekehrten Könige kamen abermals griechischeGesandtschaften aus Athen, Nhodus, ChivS, über deren Wünsche wir bei Ar-rian l>, 2 , u. C. 34, >2 f, etwas Bestimmteres hören,
s) lieber diese gar zu unbedeutende Zahl s, Dr. 215, Anm, >4.
4z Kr. Inck. dl-»u. 22S.
3) Geier >88 ff.
b) Während die Perser die Statthalterschaft über Aegypten und das an-grenzende Libyen einem Mann, und zwar ihres Volkes, übertrugen, und inseine Hand, wie öfters auch sonstwo, zugleich den Heerbefehl legten, <B. z.Herod. V, 25. Ley, Vata et conrlitlo ^.egrptl and lmper. Lora. l7- 52 ff.),theilte Alexander nicht nur die Gewalt in dem entfernten, für Empörungen sogünstig gelegenen Lande unter Mehrere, sondern übertrug auch nach seinerweisen Politik gegen die Orientalen lk. 29, 5. Geier, 158 ff.) zweien Einge-borenen die getheilte oberste^ Civilverwaltung des ganzen Aegyptens, wvneben erdie Vorsteher der einzelnen Gaue in ihren Acmtern beließ, zugleich aber fürdie gehörige Ueberwachung aller dieser Beamten das Nöthige anordnete, §. 4.vgl. 22, l. 28. 4. Von der ansehnlichen Zahl der von Arrian hier besonders,aber auch sonst-, z. B. 22, l. 28, 4., aufgezähltc» Männer seines Standeswerden von ihm sonst nur noch CleomeneS, ein geschickter Finanz- und Verwal-tungsbcamter, übrigens ein die Aegyprier schwer bedrückender Getrcidewuchercr,VII, 23, K. u. das. Siut.l Balaccr l, 2g, 3; LeonnatuS, Kr. l»ä. diom. 217;U. AntiochuS II, 9, 2. angeführt.
?) Diese Armeebeamte waren wohl mit Führung der Listen über die Sol-