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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
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namentlich nach der Gegend des bövtischen Thebens. Hier cntsproßre der Ehedes Melkarth - CadmuS mit Astarte-Harmonia, der Göttin der Einigung, einSohn PolydoruS, der Ahnherr von LabdacuS-Lajuö-OcdipuS, und eine TochterSemele, zuerst als Göttin des Erdbodens gedacht, darauf zu einer menschlichenKönigstochter entgöttert, und endlich von Neuem in den Kreis der Unsterblichenausgenommen. Ihrem Schoße entstammt DionysuS, der Gott des WachSthumSund des Weines. Bon ihm, als dem Sohne einer menschlichen Mutter, unter-scheidet nun unser Vers. (s. unt.) den mystischen JacchuS der Athener, alsSohn des AethergotteS Zeus und Cora'S, der Tochter der Erdgöttin Demeter,während er sonst als Demeters Sohn, ein Bruder, uud als chthonischer Dio-nysuS Gemahl Cora'S heißt. Sophocl. ^»tlg. IIV8 s. Clcm. Alex, Drotr. >8.Gerhard, Griechische Mythologie, I, 433 f. Duncker I, >K, f. 3vl f. 30k ff.III, L8. 83 f. Welcher, Griechische Göttcrlehre I, 434 ff.

S) Am 20. des Boedromion bewegte sich die aus Priestern, Obrigkeitenund Mysten zusammengesetzte JacchuSprocesfivn, mit Myrte und Epheu be-kränzt, Aehren, Ackergeräth lind Fächeln in den Händen, auf der heiligen Straßevon Athen nach Eleusis unter rauschendem Gesänge, mit welchem unterwegsund hernach in der Umgegend von EleustS der Gott gefeiert wurde, und welchervon orgiastischen Tänzen, Anrufungen und sonstigen bacchischen Gebräuchen be-gleitet war, N. E. III, 98 ff.

ö) Der milestsche Logvgraph HecatäuS und ihm nach Arrian führen dieGeryonSsage wieder auf ihren ursprünglichen Schauplatz, die Westseite der grie-chischen Halbinsel, zurück. Wie dort südlicher in EliS die AugiaSmythe spielte,so jene nördlicher in EpirnS und am ambracischen Meerbusen, an dessen Ost-seite ein amphilochischeS ArgoS lag. Hier weidete der dreiköpfige GeryoneS,d. h. der Brüller, die Rinder des Lichtgottes Apollo, d. h. die lichtdurchschic-ncnen leichten HimmelSwolken *>; Hercules aber tödtete das Ungethüm, undtrieb, wie das der Wind- und Wolkengott Hermes ein andermal that, die Rin-der weg nach dem östlichen ArgoS, oder nach Mycene, wo sie EurystheuS derHere opferte. Mit der Ausdehnung ihrer Schifffahrt und ihrer Colonicn nachWesten verlegten nun später die Griechen auch dorthin einen Theil ihrer inden Kreis des SonnencultuS gehörigen Mythen und wiesen so namentlich demGeryoneS Erythia, d. h. die von den Strahlen der nntergehenden Sonnegeröthete, vor der Küste von GadeS im atlantischen Ocean gelegene Insel zumWohnsitze an. EurystheuS, Sohn des dritten Perfiden, wurde durch dieList der aus Alcmene eifersüchtigen Here vor dem Kinde dieser, vor Herculesins Dasein gerufen, so statt dieses seines Vetters auf den Thron von Mycenegesetzt und zur Herrschaft über die anderen Perfiden und den Hercules selbsterhoben, welchem er die bekannten 12 Arbeite» auserlegt. Ereuzer, Illotorico-INM graeeorum LNtig. kragmenta ff. N. E. III, IÜ82 ff. Duncker III,33 ff. ,32 ff. 505 ff. F. III, 4K, Anni. N. E. III, I IKK ff. 11 s I ff.VI, I, ,12.

') Auch in den an religiös-poetischen Bildern so reichen Beda'« findet sich dieß Bildin verschiedenen Wendungen, vgl. Ausland 1860. Nr. SO.