machus und Caranus und Mcnodemus haben den Oberbefehl nichtangenommen, zum Theil, um nicht das Ansehen zu haben, als ob sieauf ihre eigene Faust in Alexanders Befehlen Milderungen treffenmolltcn; zum Theil auch, weil sie im Augenblicke der Gefahr keineLust dazu gehabt, wofern cs unglücklich ginge, nicht nur für ihre Per-son verantwortlich zu werden, sondern auch noch den Vorwurf einerschlechten Leitung des Ganzen auf sich zu laden. In der hierausnatürlich entstandenen lärmenden Unordnung seien nun die Feindeüber sie hergefallen und haben Alles niedcrgcmacht, so daß nicht mehrals vierzig Reiter und ungefähr dreihundert Mann vom Fußvolk ent- >kommen seien. Als Alexander hievon Nachricht erhielt, schmerzte ihnder Unfall seiner Soldaten tief, und er beschloß, unverweilt gegenSpitamencs und seine Barbaren sich in Marsch zu setzen. Zu dem sEnde zog er mit der Hälfte der berittenen Gefolgsleute, sämmtlichenSchildträgern, den Agrianern und den Behendesten vom schweren Fuß-volk gegen Muracanda aus, wo, wie er vernahm, Spitamencs wiederangelangt war und die Besatzung der Burg von Neuem belagerte. Indrei Tagen legte er einen Weg von fünfzehnhundert Stadien zurückund näherte sich am vierten mit Sonnenaufgang der Stadt. AlsSpitamencs und seine Leute von Alexanders Anzug hörten, hieltensie nicht Stand, sondern verließen die Stadt und flohen. Er abersetzte ihnen auf dem Fuße nach: auf der Stelle, wo der Kampf vor-gefallen war, angekommen, ließ er die Erschlagenen, so weit es dieUmstände gestatteten, begraben , und verfolgte dann die Fliehenden N
bis zur Wüste. Auf dem Rückweg von da verheerte er das Land undließ die in die haltbaren Plätze geflüchteten Barbaren nicdermachen,weil man ihm berichtet hatte, daß auch sie am Angriff auf die Mace-donier Theil genommen. So durchzog er den ganzen Landstrich, soweit dieser vom durchfließenden Polytimctus bewässert wird. Wodas Wasser des Flusses sich verliert, von da an ist weiterhin das Landeine Wüste: er verliert sich aber trotz seines Wasserreichthums imSande 4). Auf gleiche Weise verschwinden hier auch andere bedeu-tende und beständig strömende Flüsse, zum Beispiel der Epardus ^),welcher das Gebiet der Marder durchströmt; der Arius, von dem dasLand der Arier seinen Namen bat °), und der Etymander, welcherdurch's Euergetenland fließt ?). Alle diese Flüsse sind so beträchtlich,