Drittes Buch.
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Terebinthenbamn^" und das Silphium.^ Dessenungeachtet war erstark bevölkert, und zahlreiche Schaf- und Viehherden gingen auf ihmzur Weide, da die Schafe das Silphium so gar gern fressen; ja wennein Schaf Silphium von weitem wittert, so läuft es darnach undweidet nicht nur die Blüte ab, sondern scharrt selbst die Wurzel aufund verzehrt diese gleichfalls. Deshalb halten auch die Cyrenäer- dieHerden so weit als möglich von ihren Silphiumpflanzungen entfernt.Manche umzäunen auch den Raum, damit die Schafe, wofern sie ihmnahe kommen sollten, nicht hinein gehen können; denn das Silphiumhat für die Cyrenäer einen hohen Wert?2 — Bessus, der außer denpersischen Teilhabern an der Gefangennehmung des Darius ausBaktra selbst gegen siebentausend Mann und die diesseits des Ta'naiswohnenden Da'er bei sich hatte, verheerte die Gegend am Fuße desKaukasus, um durch Verwüstung des zwischen ihm und Alexander-befindlichen Landes und durch Mangel an Lebensmitteln Alexanderndas weitere Vorrücken zu wehren. Allein Alexander rückte nichts-destoweniger vor, zwar unter großen Schwierigkeiten bei dem tiefenSchnee und dem Mangel am Notwendigsten: dennoch rückte er vor.Sobald aber Bessus Kunde davon erhielt, daß Aleander nicht mehr-fern sei, ging er über den Fluß Oxus, verbrannte die Fahrzeuge, aufdenen er übergesetzt hatte, und zog sich bis Nau'taca^ in der Land-schaft Sogdia'na zurück. Ihm folgten Spita'menes und Dxya'rtes^mit der sogdianischen Reiterei und die Daer vom Tanais. Die baktri-schen Reiter- aber hatten sich, als sie merkten, daß Bessus zur Fluchtentschlossen sei, nach verschiedenen Richtungen, jeder in sein Heim-wesen, entfernt.
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In Drachsaca^ angelangt, gönnte Alexander seinem Heere Rast,und setzte sich dann gegen Ackrnus^ und Baktra in Marsch, wasbekanntlich die bedeutendsten Städte in Baktrien sind. Diese nahmer beim ersten Angriffe ein, und ließ in der Burg von Aornus eineBesatzung zurück unter dem Befehle des Archelaüis, eines Sohnesvon Andro'klus, aus der Schar der Gefolgsleute. Den übrigenBaktriern, welche sich ohne Schwierigkeit unterwarfen, gab er den