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1/2 (1885) Anabasis oder Feldzuege Alexanders
Entstehung
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langten sie non den Tenediern durch eine Abordnung, sie sollten diein Folge ihres Vertrags mit Alexander und den Griechen errichtetenSäulen niederwerfen, mit Darins aber den durch Antalcidas mitDaraus abgeschlossenen Frieden aufrecht erhalten. Zwar zog dieTenedier ihre Neigung mehr zn Alexander und den Griechen hin,unter den gegenwärtigen Umständen jedoch erblickten sie für sich nurim Anschluß an Persien Rettung, zumal da Hegclochus, von Ale-xander mit der Bildung einer neuen Seemacht beauftragt, nochnicht so viele Schiffe hatte zusammenziehen können, daß sie inBälde von ihm einigen Beistand erwarten durften. So brachtedenn Pharnabazus die Tenedier mehr durch Furcht, als mit ihremguten Willen zur Unterwerfung. Um dieselbe Zeit zog Proteas,Andronicus' Sohn, nach Antipatcrs Anordnung aus Euböa unddem Peloponnes Kriegsschiffe zusammen, um die Inseln und Grie-chenland selbst einigermaßen zu decken, wofern, wie gemeldet wurde,die Perser von der See aus einen Angriff machen würden. Als ernun erfuhr, Datames liege mit zehn Fahrzeugen bei Siphnos vorAnker, so stach er Nachts mit fünfzehn Schiffen von Chalcis am Eu-ripus b) in die See, legte gegen Tagesanbruch an der Insel Cyth-nos o) bei und blieb hier den Tag über liegen, um in Betreff derzehn Fahrzeuge noch etwas Bestimmteres zn erfahren und zugleich beiNacht über die Phönicier ") desto furchtbarer herzufallen. Sobalder aber Gewißheit darüber hatte, daß Datames mit seinen Schiffenbei Siphnos vor Anker liege, so lief er noch bei Nacht aus, griff siegegen Tagesanbruch unerwartet an") und nahm acht Schiffe mitder Bemannung weg. Datames machte sich gleich beim ersten An-lauf des Geschwaders von Proteas mit zwei Dreiruderern ans demStaube und entkam so zur übrigen Flotte.

3.

Indessen gelangte Alexander nach Gordium *), und da wandelteihn die Lust an, auf die Burg zu gehen, wo der Königspalast desGordius und seines Sohnes Midas ^) stand, und den Wagen desGordius und den Riemen am Joche des Wagens ^) zu sehen. Uebcrdiesen Wagen gab es bei den Umwohnern eine weit verbreitete Sage:Gordius sei in alten Tagen ein armer Mann in Phrygien gewesen