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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
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Mit Einem Riß zu Schanden ward gemachtMenschennatnr und Menschenwilz durch Fürstenehrgeiz!

<cr tritt, während ihn Huttcn mit dem Aufdrucke größter Theilnahineumormt, einige Schritte in die Reihen der Umstehenden zurück, unterwelchen seit der Erzählung Kurt's ein immer steigendes Gemurmelund Bewegung um sich gegriffen haben.)

Furstenberg.

Mir däucht', es nimmt das Spiel ein schlimmes Ende!Wir sind verloren, wenn wir sic erwarten.

Frowin.

Nicht weniger verloren, wenn wir zicbn.

Denn ziehn wir ab, rückt uns der Richard nach.

Eitelfritz.

Verlaßt Euch drauf, das wird er sicherlich.

Frowin.

Verfolgt, umschlossen von dreifachem Heer

Wie wollt Ihr einen Rückzug da vollbringen?

Was sagtet Ihr?

Eitclfritz.

Ich? Nicht ein Wort! Ich weißSo wenig einen Rettungsweg wie Ihr.

Franz, (der inzwischen mit verschränkten Armen in sichversunken dagestandcn, wieder in die Mitte des Kreises tretend.)

Wer spricht hier von verloren? Was ist hierVerloren? Seid Ihr Männer oder seid IhrSckn-anzen der feilen Glücksgöttin? Könnt IhrNur buhlen um die Lächelnde und schrecktVor ihrem ersten Stirnrnnzeln zurück?

Der Starke zwingt das Weib, daß, Sklave seines Willens,Das will'ge Lächeln ihr znrückekehrt.

Am Ende nicht, am Anfang stehen wirVon unsrer Kraft und nnserm Unternehmen.

Dreifaches Heer bedroht uns mehr als das