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Als uns im Frieden — ohne Fehdekünd'gung —
Der Psalzgraf überfallen ließ, zur BeuteDie Fässer nahm —
Franz, (heftig aufsabrcnd.)
Der Pfalzgraf, sagtest Du?
Das lügst Du, Bursch!
Kurt.
Ich lügen, Herr? Hort weiter!Er warf uns nieder, macht' uns zu Gefangnen;
Doch nicht genug! An starken Heeres SpitzeBückt er im Eilmarsch wider Euch heran;
In dreien Tagen steht er hier wo ich.
Uns führt' er mit sich bei dem Troß, doch mirGlückt' es zu flichn. To dt lief ich mich, um EuchZur rechten Zeit die Nachricht kund zu thun.
Wartet Jhr's ab — so seht Ihr, ob ich lüge.
Franz, (der während dessen ln der heftigsten Erschütterungdagcstandcn, zu Ulrich.)
Sieh, Ulrich — das — das traf in's Herz! — —
— Von allen Fürsten er war es allein, -Den ich geliebt, dem dieses Herz vertrauendEntgegenschlug. Im Blut gehärtet warenDie eh'rnen Bande, die uns Beide einten!
Für ihn Rebell an Kaisers Majestät,
Um seiner Treu zu ihm bestieg mein VaterDas Blutgerüst! Für ihn entrollte schmählichSein edles Haupt des Henkers blut'gem Beil.
Ich hielt die Treu' in Vaters Blut getauft:
— So lohnt Er Schweickhardt's Sohn, so lohnt er mir!Aus Alles —- daraus nicht war ich gefaßt!
Nur ihn nicht glaubte ich als Feind zu sehn.
— Zertrümmert liegen meine Rechnungen,