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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
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Wenn sich dcr Zorn des Hörers auf ihn kehrt.

Ja, mehren muß ich ihn durch schlccht're Kunde:

Eiligst heran mit starkem Heere rücktZn Triers Entsatz der Landgraf Philipp selbst.

(Bewegung unter den Umstehenden.)

Franz.

Triumph, Ihr Hcrr'n!

(zum Reisigen.)

Du bist ein Schlankopf, der den schlechte!: AnfangDer Rede durch des Schlusses Gold verbrämt!

Laßt ihm ein Pferd und bcsf're Waffen reichen.

(zu den Rittern.)

Umsonst sucht' ich mit eifrigem Bcmüh'n

Den Bischof aus der Stadt zur Schlacht zu locken.

Jetzt seid gewiß, trifft Philipp ein, läßt's ihnNicht drinnen mehr! Dem Helfer helfend wagtDcr Pfaffe sich in's offne Feld. Ein SchlagVernichtet Beide dann, wenn unsre SchwerterDie altei: noch, und öffnet uns die Stadt.

Frowin, istürinisch das Schwert ziehend.)

Hoch lebe Franz! Führ' Philipp uns entgegen,

Des Sieges macht Dein Banner uns gewiß,

Alle, (eben so.)

So sci's! Hoch lebe Franz!

jiurt. (hinter der Scene.)

Ihr mich zurückhaltcnBon meinem Herrn? Mich dcr jetzt seit vier TagenMit de:: Minuten um die Wette läuft,

Um früher ihn zu finden? Lange Schufte Ihr!

(mit jeder Hand einen Lanzknccht, dcr ihn hindern will, weit vonsich schleudernd, kommt Kurt auf die Buhne gestürzt, und sinkt mitden Zeichen äußerster Erschöpfung vor Franz zusammen.)

Ach lieber Herr! so Hab' ich endlich Euch!