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Erster Bote, (vortretend.)
Herr! laßt's mich nicht entgelten, wenn ich Euä,
Unliebe Mähr künde. Ritter Rcnneberg,
Welcher in Clev' und Jülich für Euch warb,
Entsendet mich. Der Herzog hat durch ein Edikt,
Das mit Verlust von Lch'n und Leben straftDen, der Euch znzieht, raschen Halt gesetztDer Fluth, die schon des Ritters Lager schwellte.Mnthlos zerstreuten sich die schon GeworbnenAn diesem Damm, der ihren Zuwachs brach.
Zweiter Bote.
Dasselbe meld' ich aus Westphalen Euch und Limpurg,Ein Gleiches ans dem Kölnschen Stift, allwoDurch gleiches Drohn der Erzbischof den AustrittVon Euren Reitern hemmt.
(Bewegung unter den Umstehenden.)
Franz, (spöttisch.)
Sieh! sieh! Wie rasch und einigAus einmal unsres Reiches Fürsten sind,
Die ewig hadernden, bcrathendcn!
An Wunder grenzt's! Kaum reiß' ich aus der ScheideDies gute Schwert, um sie in Eins zn schweißen,
Und — seit das Reich steht, kenn ich keinen Fall! —Schon kommen sie, dem Wunsch Gewährung lächelnd,Mir flugs geeint entgegen! — Solche WilligkeitIst halber Sieg, verdient, daß man sie merke.
Habt Dank für gute Botschaft!
(Boten ad.)
(zu dcn Hauptlcutcn und Rittern.)
Wer von Euch
Braucht Theilnehmer an Ruhm und Beute? WerDenkt so gering von sich, daß er sich nichtGenügt?