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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
Entstehung
Seite
156
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Ein Söldner.

L-o stirb, Du Hund!

(er ersticht ihn. Pause.)

Richard.

Schafft diesen Leichnam fort!

(der Hauptmann ab mit den Söldnern, die die Leiche de» Lanzknechtömitnehmen.)

(zu den Burgern.)

Euch aber sag' ich: laßt Euch diesen TodtenEin Beispiel sein! Zur Leiche mach' ich den,

Der eine Miene nur verzieht! Zur Mauer, fort!

Dritter Bürger, (leise zum Vierten.)

Reizt ihn jetzt nicht ich spreche noch mit Euch;

Wir bringen's doch noch auf das Unsrige.

Richard.

Verschwenderisch an Ener'n Thoren gießtDer beste Adel hin die rvthen StrömeAus seinem fürstlichen Geäder undIhr wolltet sparen Euer Pöbelblut?

En'r nied'res Dasein schonen, wo der KampfFür dieses Lebens Heiligthnmer ras't?

Der fromme Mönch sogar, des Schwert's unkundig,Bewehrt die Hand, des Betens nur gewohnt,

Wirft opfernd sich dem Tod entgegen, kämpftFür seinen Glauben, seinen Gott! Und IhrWollt denken an En'r elend Hab und Gut?

(man hört einen Choral der Mönche hinter der Scene.)Ehoral. Erste Strophe:

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