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— Und doch, wenn ich es recht erwäge, glaub' ichNicht Tadel und nicht Lob d'rum zu verdienen.
Wenn ein Gemüth mir mitgegeben ward,
Dem der gemeine Schmerz weher als Andern thnt,Dem mehr als andern die gemeine NothZn Herzen geht — ich kann's nicht ändern, Herr!
Es ward mir eingepflanzt!
(Er hält cincn Augenblick iunc.)
Die Freunde wußten das,Drum trieben sie in banger Sorge drängendMich ans den Städten fort; mit Euch, Franziskus,Sollt' ich berathen.
Franz.
Wahrlich, w ei fern RathVermochten Euch die Freunde nicht zu geben.
Ihr habt an eine feste Mauer EuchGelehnt, Herr Ulrich, welche stürzen kann,
Doch die kein Sturm znm Wanken bringen wird.Balthasar.
Sie riethen, Herr, Euch doppelt weise. Traun!
So weise für sie selbst, als wie für Euch.
Ulrich.
So steh' ich denn wie ein Geächteter,
Franziskus, vor Euch da!
(Er tritt auf Franz zu und ergreift seine Hand.)
O seht, es schmerzt mich doch's ist nicht die Sorge um den eignen Leib,
Nein, etwas Andres, Ritter, schmerzt mich tief.Warum denn trag' ich solche Fahr und Noth?Warum so groß Beschwerde? Weil gemeinem NutzIch mich ergeben. Um der Huld und LiebeDer Wahrheit und des Vaterlandes trag' ich sie.
Und mich will die Nation zu Schanden werden lassen