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Franz von Sickingen : eine historische Tragödie
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Für Freiheit und für Licht, für alles GroßeFür alles Edle schwingt Jhr's heldenhaftMit siegender Gewalt!

(Sic tritt tief crröthend, als habe sie sich zu weit hinreißcn lassen, zurück.)Franz, (lächelnd zu Balthasar.)

So sieh' doch, Balthasar,

Was dieses Ding da plötzlich sprechen kann!

(Auf Marie und Ulrich zugchmd.)

Ein großes Wort hast Du gesprochen, Kind.

(den Arm auf Hutten legend.)

Aus dieser Feder ruht des Landes Hoffnung,

's giebt keine bess're in der Christenheit!

Und doch ist sie das Größte nicht an ihm.

Vielleicht wird's einst gleich gute Federn geben,

Vielleicht noch bessere doch niemals

Gicb's bessern Muth und deutschere Gesinnung!

Balthasar, (auf Hutten zugeheud.)

Nehmt hin, Herr Ritter, jetzt auch meine Huldigungen.Von einem Manne kommen sie, dein IhrDas alte Herz oft warm geschrieben habt.

Ulrich, (ihm die Hand schüttelnd.)

Ihr seid Herr Slör? Wer sollte Euch nicht kennen!

Weit geht im Lande Euer Ruf und EurerDiplomatie gewaltig Lob. Man sagt,

Ein halbes Heer wär't Ihr dem Sickingen.

Franz.

Man hat nicht Unrecht. Wollt' er nur nicht immer

So hoch hinaus> ein fähigerer Kops

War schwerlich wohl zu finden. Doch, Herr Ritter,

Ihr kommt, wenn ich nicht irre, jetzt von BrüsselVon Kaiser's Hof?

Ulrich, (mit einem Seufzer.)

Wohl komme ich daher!

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