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heraus, denen sie sich zuthcilcn, eine durchaus markige undfeste, selbst derbe und realistische Individualität zu geben.Nur etwa jene schlechte Partimlaristik, die in modernsterZeit in unserer Knnst überwuchert, die breite Vertiefung indie gedankcn- nnd weseulvsc Besonderheit des zufälligen Cha-rakters schien mir, der seine Knnstanschauunzen wesentlichan der Brust der antiken Poesie und ihrer leuchtenden Ge-bilde großgesogen hat, durch diesen Plan des Dramas aus-geschlossen, und gar sehr zum Vortheil der Sache aus-geschlossen zu sein! — Die Klippe eines solchen historischenDramas entging mir nicht. Zumal da ich das Historischedurchaus nicht in den historischen Stofs, die Begeben-heiten und Personen, sondern wesentlich dahinein setze,daß der innerste welthistorische Gedanke nnd Gedan-kenconflict einer solchen Wendeepoche in vollständigerKlarheit dramatisch entfaltet nnd gestaltet wird, konnte dieGefahr nahe liegen, in das Unding einer abstraeten undgelehrten Poesie zu verfallen. Aber ich war überzeugt, daßsich diese Klippe vollkommen wohl vermeiden lasse, und daßandererseits vor der Größe solcher welthistorischen Zweckeund der ergreifenden Leidenschaft, die sie hervorzurufen ver-mögen, Alles weithin verblassend zurücktritt, warum es sichin der Tragödie der Privat-Schicksale handelt und han-deln kann." —
Ich will noch hinzufügcn, daß ich häufig gesucht habe,wo dies thunlich war, Stellen in Huttens Reden mit seineneigenen fast unveränderten Worten wiederzugcben. So istz. B. besonders im ersten Akt in der Schilderung Huttensvon seinem Aufenthalt am Hofe Kaiser Karls in Brüsselnnd seiner Rückkehr nach Deutschland, sowie in seiner darauffolgenden Beklaguug, daß ihn das deutsche Volk im Stichlasse, Vieles mit Huttens vsrbns ip>8i88imi8 in seiner „Klag-schrift an alle Ständ teutscher Nation" gegeben. Gleich-