179
„Srüitrt Sußf, granj, worin imb wie fmbe ichSiuß »erratben?"
«3k habt Qeflerrt »on bem Honig ba$ Seben »onHeinrich »on ßtatiarra erbeten."
„Stirn?" fragte SDtargaretbe ntit geheuchelter 3tai»»etät.
©er Herzog' flanb rafcß auf, ging jweimat mit»erwirrter 5Kiene im 3intmer umher unb nahm bannwiebcr bie Hanb oon SWargaretbe.
Siefe Hanb war flarr unb etßg.
„@ott befohlen, meine ©cbweßer," fagte bergirinj, „3br wotttet mich nicbt »erßeben. ©c&reibtnur Sucb felbfl bie ©cbutb wegen alleö Unglücfd ju,baö gefächen bürfte."
SWargaretbe erbleichte, blieb aber unbeweglich aufihrer ©teile, ©ie fab ben Herzog »on ättencon weg»f geben, ohne baß ße ein Seiten machte, um tbn ju»i rfidjubalten. Haurn batte fte ibn aber im Sorrtbor
auö bem ©eficbte »erloren, aU er wieber jutücffam.
„Hört, Stargaretbe," fagte er, „ich habe »er«geffen, Sud) Stne» au fagen. fWorgcn ju biefer ©tunbeiß ber Honig »on 9ta»arra tobt."
SKargaretbe fließ einen ©ebrei au$; benn ber@e=banle, baß ße baS SBerfteug eineb Sßtorbeb war, »er»urfacbte ibr einen ©dbreden, beh fte nicht iibetwinbenJonnte.
1 „Unb 3br werbet biefen ©ob nicbt »erbtnbent?"fagte ße; „3br werbet Suren beßen, Suren treußenSSerbünbeten nicht retten?"
„Seit geßern iß mein Serblinbeter nicht mehri ber Jtönig »on 9?a»atra."
| „Unb wer iß eO benn?"i „©er Hetjog »on ©uife. ©ie Hugenotten jet«I ßörenb, bat man Herrn »on ©uife junt Honig berj Äatbottfen gemalt."
| „Unb ber ©obn »on Heinrich II. erfennt einen| Herjog »on Sotbringen aW feinen Honig an?"