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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
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Gabor.

(Hebt das Schwert auf.)

Gut; so kaust ihr jetzt mein LebenNicht wohlfeil mehr.

(Gabor geht in de» Thurm, welchen Siegendorf verschließt.)Siegendorf.

(Wendet sich an Ulrich.)

Was sagst du nun, Graf Ulrich?(Denn Sohn dich noch zu nenne», wag' ich nicht.)

Ulrich.

Er sprach die Wahrheit.

Siegendorf.

Wahrheit, Ungeheuer!

Ulrich.

Ja wohl, mein Vater: gut, daß ihr ihn hörtet:

Denn was man weiß, dem laßt sich auch begegnen.

Er muß zur Ruh'.

Siegendorf.

Mit meiner Güter Halste;

Und mit der andern Hälfte nähmt ihr BeideDie Schurkerei zurück.

Ulrich.

Es ist nicht Zeit

Zum Scherz und zur Verstellung. Wie ich sagte,

Die Sach' ist wahr; wir müssen stumm ihn machen.

Siegendorf.

Wie das?

Ulrich.

Wie Stralcnhcim. Ihr seid so blöde,Daß niemals ihr vorher darauf verfielet?

Was hätte mir, als wir uns sahn im Garten,

Von seinem Tode Kunde geben können,

Als die Entdeckung bei dem Morde selbst?

Wie konnte, waren wach des Fürsten Leute,