Druckschrift 
7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
279
Einzelbild herunterladen
 

279

Siegendorf.

Wagt ihr's, den Ausgang kurzer UcbcrlcgnngHier abznwarten?

Gabor.

(Heftet sein Auge auf Ulrich, der sich gegen eine» Pfeiler gelehnt hat.)Ob ich dies wol thur?

Siegendorf.

Mit inciuem Leben bürg' ich für das eure.

Geht in den Thurm.

(Er öffnet eine Thurmthürc.)

Gabor.

(Zaudernd.)

Die zweite sich're Zuflucht

Gewährt ihr mir.

Siegendorf.

Und war's die erste nicht?

Gabor.

Das weiß ich jetzt noch nicht doch prüf' ich auchDie zweite noch. Mir bleibt ja noch ein Schild.

Ich kam allein nach Prag nicht würd' ich drumZur Nnh' gebracht, wie Stralenhcim so rührtenSich meinetwegen wol noch einige Zungen.

Entscheidet euch nur kurz!

Siegendorf.

Ich werd' es thnn.

Unwiderruflich ist mein Wort und heiligI» diesen Mauern; cs reicht weiter nicht.

Gabor.

Ich nehm' cs dafür an.

Siegendorf.

(Zeigt auf Ulrich's Schwert, das »och am Bode» liegt.)

So nehmt auch dies

Ihr saht cs gierig, ihn mit Mißtrau'» an,

Ich merkt' cs.