Dritter Aufzug.
Erste Scene.
Das Gefängniß des Jacopv Foseari.
Jacovo Foseari.
(Allein.) .
Kein Licht, als jener schwache Schein, der WändeMir zeigt, die nur den Wchrus wicdcrhallcn,
Des langen Kerkers Seufzer und den Fußtritt,
An dem das Eisen klirrte, das GestöhnDes Todes und dann der Verzweiflung Fluch!
Und dennoch kehrt' ich dafür nach Venedig —
Mit schwacher Hoffnung freilich, daß die Zeit,
Die Marmor zehrt, auch wol in McnschcnherzenDen Haß getilgt; doch kannt' ich diese nicht,
Und mcins verzehrt sich hier, das für VenedigStets mit der Sehnsucht schlug, die nur die TaubeFür ihr entferntes Nest hegt, wenn durch LüfteSic segelt und zurückkchrt, zu begrüße»
Die nackte Brut. — Doch welche Züge sch' ich(Er nähert sich der Mauer.)
Entlang der Wand, der unerbittlichen?
Zeigt mir der matte Scral sie? Ach die Name»
Der traurigen Vorfahren dieses Raums,