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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
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Mich auszuspähn, zu greifen. Mittellos,

Krank, arm umringt vom ansgctret'ncn Strom,llnübcrschrcitbar selbst dem Reichen jetzt,

Mit allen seinen Mitteln, MenschenlebenZur Ucberwindung der Gefahr zu kaufen,

Was kann ich hoffen? Noch oor einer StundeSchien meine Lage mir vcrzwciflungsvoll,

Jetzt dünkt die früh're mich ein Paradies.

Ein Tag noch, und ich bin entdeckt, so naheDer Ehre, meinem Recht und meinem Erbe,

Indes, nur wenig Unzen Gold, die FluchtBegünstigend, mich retteten.

(Idenstei» und Fritz treten auf im Gespräch.)Fritz.

Sogleich.

Jdenstcin.

Unmöglich, sag' ich euch.

Fritz.

Ihr müsit's versuchen,

Mißlingt's mit einem Boten, andre schicken,

Bis Antwort von dem Commandantcn kommtBon Frankfurt.

Jdenstei».

Was ich kann, das will ich thun.Fritz.

Bedenkt cs nur, und sparet keine Müh,

Sic wird euch zehnfach einst vergolten werden.

Jdenstcin.

Ist der Baron zur Ruhe schon gegangen?

Fritz.

Er hat sich in den Sorgcnstuhl gesetztBei dem Kami», und schlummert; er befahl,

Ihn bis zur cilftc» Stunde nicht zu stören,

Dann legt er sich zu Bett.

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