Werner.
Ja schlimmer noch — mit Allem, was ich liebe,
In Schlimmeres, als in Einsamkeit, verstrickt;Allein, war' ich gestorben; Alles wäreVorüber in dem namenlosen Grab.
Joscphine.
Nicht überlebt' ich dich; doch fasse Muth!
Wir kämpfen lang; wer mit dem Schicksal ringt,Besiegt cs endlich, oder macht cs müde,
Er kommt zum Ziel' noch, oder fühlt nicht mehr.Nur Mnth! — wir werden unfern Knaben finden.
Werner.
Wir sahen ihn, wir sahen Alles schon,
Was langes Leiden uns vergüten konnte —
Und so zu fallen!
Joscphine.
Nein, wir sielen nicht.
Werner.
Sind wir nicht arm?
Joscphine.
Wir waren niemals reich.Werner.
Ich ward zu Reichthum, Rang und Macht geboren,Genoß und liebt' und wandte schlecht sie an,Verwirkte sie durch meines VatcrS ZornIm übcrhcißcn jugendlichen Sinn;
Doch diesen Mißbrauch rächten lange Leiden.
Der Tod des Vaters ließ, nicht ohne Schlingen,Mir freien Weg. Der kältgcschmeidigc Vetter,
Der lange schon auf mich sein Auge warf,
Wie auf den scheuen Vogel eine Schlange,
Er überholte mich und ward der HerrVon meinen Rechten, und von dem Gebieter,