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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
119
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Wcrucr.

Wcn sahst du glücklich

Laß mich nur elend sein, wie Andre.

Joscphine.

Denke,

Wie Mancher wol in dieser stürmischen StundeIm scharfen Wind und schweren Regen bebt,

Wo jeder Tropfen mehr zur Erd' ihn beugt,

Die kein Gemach, als ihre Hüll', ihm bietet.

Werner.

Das ist das Schlimmste nicht: wer fragt denn nachGemächern? Ruh' ist Alles. Dieser Arme,

Von dem du sprachst ja, ihn umheult der WindUnd schwerer, dichter Regen zehrt das MarkIn seinen Knochen auf. Ich war Soldat,

War Jäger, reiste, bin ein Bettler nun,

Und muß das Ding, von dem du sprichst, doch kennen.

Joscphine.

Und bist du jetzt nicht sicher vor dem Allen?

Werner.

Ja. Und vor diesem nur.

Joscphine.

Das ist doch etwas.

Werner.

Für einen Bauer.

Joscphine.

Soll der Edelmann

Nicht danken für den Schutz, den seine früheVerweichlichung nur nvthigcr ihm macht,

Als selbst dem Bauer, wenn des Glückes EbbeZurück ihn auf des Lebens Ehrten läßt?