5,1
Verwandter als dem Licht scheint, da dem DnnstDes KcrkcrS sich ihr Pechqualm mischt — umwölkendHier Alles, was wir sehn, ja selbst die Augen,
Nein, deine nicht — sic glänzen — wie sie glänzen!
' I. Foscari.
Und deine! — Doch die Fackel blendet mich!
Marina.
Ich war' cs ohne sic. Kannst du hier sehn?
I. Foscari.
Im Anfang nichts. Doch Zeit und Uebnng machte»
Dem Dunkel mich vertraut, und solches DämmernDes grauen Zwielichts, wie es durch die Nitzen,
Die hier der Wind gemacht, kam, war dem AugeErfreulicher, als voller Sonnenschein,
Wenn stolz er andre Thürme goldig malteAls die Venedigs; doch den Augenblick,
Eh' du erschienst, schrieb ich.
Marina.
Was?
I. Foscari.
Meinen Namen:
Sich, hier steht er bemerkt zunächst dem NamenDes Mannes, welcher vor mir hier geweilt,
Wenn Kerker-Daten wahr.
Marina.
Was ward aus dem?
I. Foscari.
Die Mauern schweigen von der Menschen Ende,
Sic kundcn's leise nur. So feste MauernBaut man so hoch wol über Todtc nur,
Und dic's bald werden sollen — Fragst du: wasAus ihm ward? Was aus mir wird — fragt man baldMit gleicher Antwort: — Zweifel, grauser Argwohn —Erzählst d u nicht von mir?