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I. Foscari.
Wie mild! — Wol find' ich Mitleid, doch nicht Gnade;Zum Erstenmal —
W a ch c.
Und auch zum letzten, säh'nlins jene, welche herrschen.
Barbarigv.
(Auf die Wache Mietend.)
Einer sicht's:
Doch furchte nichts; ich will dein Richter nicht,
Noch Klager sein; wenn auch die Stunde naht, —
Harr' ihres letzten Rufs. Ich selbst bin EinerDer Zehn, und dein Verweilen wird entschuldigtDurch meine Gegenwart; bci'm letzten RufGehn wir zusammen; — hütet den Gefangnen!
I. Foscari.
Ha! welche Stimme? — Barbarigo's! ach!
Feind unsres Hauses, meiner Richter einer.
Barbarigv.
Doch solchen Feind, wenn einer da, — wiegt jaDein Vater ans, der auch dein Richter.
I. Foscari.
Er richtet.
Wahr,
Barbarigv.
Drum nennt hart nicht das Gesetz,Das selbst dem Vater eine Stimme gönnt,
In so gewichtiger Sache, die das WohlDes Staats betrifft.
I. Foscari.
Und seines Sohns. Mir schwindelt;Laßt mich, ich bitte, frische Luft zu schöpfenAn jenes Fenster, das auf's Wasser geht.
(Ein Officicr naht und spricht leise mit Barbarigv.)