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Die wissenschaftliche Bedeutung der platonischen Liebe
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platonisch gewesen, als wenn jene ohne die komische Unterbrechung desAristophanes ihre Reden hergesagt hätten. Uebrigens finde ich die scherz-hafte Liebes-Theoric des Aristophanes von Socrates ausdrücklich wider-legt S. 205 s. Die nähere Begründung dieser meiner Ansicht, wiebereits bemerkt, hoffentlich an einem andren passenderen Orte.

6) Diese ausdrückliche Bemerkung von der Einerleiheit des Schönenund Guten ist nicht zu übersetzen. Van Heusde bemerkt ebenso wahrwie schön: klatoiiis plaoitu äs pulsbro non turn nrtss spsotnnt, gnuinvirtntsrn st iustitiuln.

6b) Hieraus hat Herr Pros. Teichmüller in Dorpat sowohl inseinenStudien zur Geschichte der Begriffe" als auch in seiner neuestenSchrift:Die platonische Frage, eine Streitschrift gegen Zeller, Gotha1876 unter Beziehung auf Symp. 207ä und 211212b zu beweisengesucht, daß von Plato wie kein überweltlicher Gott, so auch keinePersönliche Unsterblichkeit behauptet werde, sondern Unsterblichkeit habebei ihm die zwei Bedeutungen: einmal Ewigkeit der Gattungdurch die Liebe zur Fortpflanzung, dann bei dem Menschen nebstdieser die zeitweilige Erkenntniß des Ewigen (Ideen) oder Philo-sophie. Hr. Prof. Siebeck aber, als Recensent derStudien zurGesch. der Begriffe" in Fichte's Zeitschr. für Phil., 68 Bd., 2. Heft,S. 265280, hat hinsichtlich der Unsterblichkeit Herrn Teichmüllergründlich widerlegt, mit Hinweisung auf kbusäo 107o, Usx. 6l0ä,6orA. 522s, lsZK. X, 904sä, aus denen erhellt, daß Plato ernstlichsteine persönliche Unsterblichkeit behauptet, indem er bemerkt, daß einesterbliche Seele für die Schlechten ein großer Gewinn wäre, weilsie ja bei einem Tode der Seele auch von ihrer Schlechtigkeit befreitwürden; da nun aber sich die Seele unsterblich zeigt, dürfte es für siekein andres Heil geben, als daß sie so gut und so einsichtsvoll alsmöglich werde. Zudem kann man noch entgegnen, daß dem Platodas Thema seines Gastmahls zu wichtig erschien, als daß er es mit demgleichwichtigen des Phädo behandeln wollte oder konnte. So viel kannman aber dem Herrn T. einräumcn, daß nach Plato bei den Thierenzwar die Unsterblichkeit bloß in Fortpflanzung besteht, bei den Menschenaber nebst dem die persönliche Unsterblichkeit schon hienieden in derErkenntniß des Ewigen oder der Philosophie beginnt.

7) Die Idee des Schönen ist hier offenbar gleichbedeutend mit demsonstigen plat. Ausdrucke Idee des Guten, worüber die bisherigen

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