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des platonischen Eros, sondern des allbekannten WortesStudium (Eifer, Lust und Liebe) immer mehr in Vergessenheitgeräth. Wir erinnern hier nur an die dahin bezügliche Ver-handlung des jüngsten Landtages Preußens, des Musterlandesder Gymnasial-Pädagogik nicht nur für Nord- sondern auch in neu-rer Zeit für Süddeutschland, bei welcher Gelegenheit ein regie-rungsfreundliches Mitglied (Miguel) einer Kritik in dieser Hin-sicht zugab, „daß die Gymnasien zurückgingen, daß sie Vielerleilehrten, aber wenig gründlich" — Von den Stimmen ausdem Kreise von Schulmännern-seien hier nur erwähnt diebekannten Reform-Thesen Mommsen's, ferner „Das Grundübelin der modernen Jugendbildung mit vorz. Berücksichtigung desGymnasial-Unterrichtes" von Gymnasial-Prof. vn. Beck inGießen (jetzt in Mainz), Berlin 1872, und namentlich die Stimmedes Prof. Or. Forchhammer zu Kiel in Beilage Nr. 350 derAugsb. Allg. Zeitung, woraus nur folgende Sätze hervorzuhebenwir uns nicht versagen können: „Die Alterthumswissenschaft, wiesie durch Böckh und Hermann vertreten war, hat in neurerZeit sich so erweitert, daß es immer schwerer wird, sie als einGanzes zu umfassen . . . Allein heute ist sie außerdem in Ge-fahr, durch Linguistik, Grammatik und subjective ästhetische Kri-tik erdrückt zu werden. — Verdrängt wird immer mehr derveredelnde Einfluß alles Großen, Erhabenen, Idealen auf dieBildung und den Character der Jugend und des Zeitalters.Während früher die Gymnasien für das Studium aller Facul-täten das Verlangen erzeugten, auch auf der Universität ihrWissen von den Leistungen des Alterthums in allen Richtungenzu mehren, verlassen die durch Ueberladung mit dem Mancherlei derLehrstoffe und durch einseitige Behandlung der Klassiker „reif"
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