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dem Wasser eine zu große Wirkung auf die Härtung des Stahlszuschrieben "). Ebenso fraglich ist eine andere Angabe, daßdas Eisen, wie durch Eintauchen in Wasser spröde, so durchEintauchen in Oel geschmeidig werde ^). So viel scheint ausdiesen verworrenen Nachrichten hervorzugehen, daß die Altenirgend ein Verfahren gekannt haben müssen, wodurch das Eisenfür das Treiben und Ciseliren geeignet gemacht wurde, nur daßdie Technik selbst nicht sehr verbreitet und wenig bekannt war.
Noch räthselhafter aber als die eben besprochenen Fragensind die Nachrichten, die uns über Färbung des Erzes beiden alten Schriftstellern erhalten sind. Bei den heutigen Bron-cen weiß man zwar auch verschiedene Färbungen zu erzielen,aber die Alten hatten darin eine viel größere Mannichfaltigkeitund schärfer bestimmte Mischungsverhältnisse. Während es heute,zumal bei großen statuarischen Werken, oft dem Zufall überlassenbleiben muß, ob eine schöne Farbe herauskommt, war das beiden Alten Sache eines feststehenden technischen Verfahrens. Soz. B. war dies der Fall mit den drei Arten des sogen, korin-thischen Erzes, wo der Ton je nach dem Zusatz von Silber oderGold weißlich, goldgelb oder Mittelfarben war; die sehr beliebteNuance des sogen, „bspntiMn", Leberfarbe, beruhte allerdingsauf keiner feststehenden Manipulation, sondern auf dem Zufall.Eine andere, im Ton bräunliche Bronce wurde mit Vorliebe zuAthletenstatuen angewandt, um den wettergebräuüten Teint der-sebeu anzudeuten, woraus man schließen kann, daß deren Her-stellung und Mischungsverhältnisse ganz bekannt waren. An denStatuengruppen, welche die Lacedämonier zur Erinnerung anden Sieg von Aegospotamoi nach Delphi weihten, wurde alsganz besonders interessant die Farbe des Erzes gerühmt; nochzu Plutarchs Zeit, nach mehr als 500 Jahren, hatten die Sta-
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