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Technische Probleme aus Kunst und Handwerk der Alten
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standen haben, die wir jetzt nicht mehr kennen." In Folgebesten werden diese Steinarten heute nur noch in der Architekturoder zu Postamenten u. ä. verwandt.

Während aber in der eigentlichen Bildhauerkunst die mo-derne Technik nicht hinter der antiken zurücksteht, und einzelneKünstler es sogar zum höchsten Raffinement darin brin-gen (ich erinnere beispielshalber an die vornehmlich wegen ihrerbrillanten Technik solches Aufsehen erregenden Werke der italieni-schen Plastik auf der Wiener Weltausstellung), so hatten dieAlten es entschieden weiter gebracht in der künstlerischen Ver-wendung der Metalle. In der jedenfalls ältesten Art künstle-rischer Metallarbeit, dem Treiben (Toreutik, Cälatur) hattensie in den verschiedensten Gattungen dieser schwierigen Technik eineVollkommenheit erreicht, welche in den erhaltenen Resten nochheut Gegenstand unserer Bewunderung ist. Das gilt ebenso vonden edeln wie unedeln Metallen. Die in Gräber» Etruriens,der Krim u.s.w. gefundenen goldenen Todteukränze erregen nicht bloßwegen ihrer Schönheit das Interests der Kunstfreunde, sondernauch nicht minder wegen ihrer virtuosen Technik die Bewunde-rung der Goldschmiede. Auch in Bronce haben wir interessanteProben getriebener Reliefs erhalten; die Alten, welche nicht, wieheute gewöhnlich bei solchen Arbeiten geschieht, reines Kupfer,sondern eine Komposition verwandten, verstanden es, die Metall-platten bis zu einer unglaublichen Dehnbarkeit zu treiben. Be-rühmt find auch in dieser Hinsicht die wegen ihrer Schönheitbekannten sog. Broncen von Siris (im brit. Museum), Schulter-stücke eines griechischen Panzers, deren Reliefs, Amazonenkämpfedarstellend, aus einer kaum eine halbe Linie dicken Kupferplatteso stark Herausgetrieben find, daß die Platte in den Köpfen dermännlichen Figuren nur noch die Dicke des Papiers hat").

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