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Excurs III.
culpa. 8sd st aliud uotaudum in illa vietoria conkigit, videliest guod kamvietor guam victus sxereitus tugit; uimirum doe ordiuants dssupsr diviuaelsmeutia, ut post ruinam capitis ex altevua luga tollerstur uslas alteruaseedis (88. XII, 73 u. 74, 274). Auch der Verfasser des Inder äs uuitatsseclesias oonssivauda räumt wenigstens keine Niederlage des Königs ein,wenn er, Ind. II, e. 16, im Anschluß an die hier S. 641 eingeruckte Stelle,sagt: soclom anno rsversus est Ilenriedns sxpuZuaturus 8axouum duritiamet quartam zam contra eos institnit puZnam, guas lacta est IIII. Idus Oeto-dris, gusudo et Ruodollus rsx idi occisus est guarto anno suae orckinationis.8ic ille provectas aetatis vir amisit vitain cum rsZno 8axoniae, cuins prae-cipue opers ante aliquot annos vieti sunt 8axonss (: Nückweis auf dieSchlacht bei Homburg 1075) . . . 8ed gui xrius lusrat dsksnsor impsrii atgusIiostis 8axouum, xostea laetus est Invasor imperii atgus rsx 8axouuin, utpraevalersnt praelia et seäitiones eorum (I/idelli äs lits, II, 232). — VonSpäteren haben Otto von Freising, Ossta Iriäeriei imperstoris, lld. I,e. 7: Rodolkus in pudlieo dello a üdslilius imperatoris necatur st ineeclesia Nsrsedurcd eultu regio sepelitur^) und vollends ganz ausgeprägtHelmold, Odronica 8Iavorum, Rid. I, c. 29, die Vorstellung von einem Vor-wiegen Heinrich's IV., der letztere in der wunderlichen Geschichte, nach derBischof Wernher von Straßburg^) nach Nom zu Heinrich IV. — diu gussitumregem invsnit intsr inemorias martiruin dsversautem — geeilt sein soll, umden König über die Lage der Dinge in Deutschland zu unterrichten, woraufdieser, der anfangs betont: nsguaiiuain sidi sine lieentia ssdis apostolicsadeundum — erst auf den Hinweis: omns doc couspiratiouis malum ds loutsRomans psrödis manasss — der Mahnung nachkommt, schleunigst bei Nachtnach Deutschland aufbricht, zu großer Freude besonders in omnss eivitatssRoni, behufs Sammlung eines großen Heeres: Laxonum voro atgus 8usvorumsxsrcitus srant cum Roduito. Rugäavsrunt igitur reges mutuo, et vieta sstpars Rodulü, eeeideruntgus 8axonss st 8uvvi. korro RoduIIus vulneratusin manu dsxtra, lugit Llarcipolim, mortigus sam proximus dixit ad kamiiiarsssuos (: Selbstanklage wegen des vom Papste und den Bischöfen angestiftetenTreubruches). Rt doc dicens cum gravi molsstia diem elausit sxtrswum(88. XX, 357, XXI, 32 u. 33)").
Dann ist selbstverständlich die Schlacht, oder auch nur der TodRudolf's, in zahlreichen Annalenstellen kurz erwähnt. Die sogenannten Xn-nalss Ottsndurani haben: Rxpeditio sius (so. Heinrich's IV.) octava in 8axo-niam et pugna gusrta suxta »mnem Rlistra, in gua Ruodollus rsx cummultis ceeidit; unrichtig setzen zu 1084 die Xnnalss saneti kstri Rrptzss-
yni rsx von t'usrat, vslnt roxali Iionors sspultum saosro psrmittsrsL, ckixit: Iltinam oinnesinimiei msi tam donoriücs zaesrsnt! Allerdings läßt sich ein solcher Besuch Heinrich's IV. nach10Ä) nie Nachweisen, wenn auch der Merseburger Geschichtschreiber des 16. Jahrhunderts,Brotuff, Chronica von Merseburg, 1557, XXII, zu 1087 von einem Reichstag Heinrich's IV. „zuMarsburg" redet, „da er dem grafen Wiprecht zu Groitzsch . . . drei hundert marg erbzinfe uilehen gegeben".
13) Bergl. ob. S. 72 in n. 109.
14) Eine eigenthümlich verwirrte Erwähnung der Schlacht findet sich auch noch in demschon in Bd. II, S. 516, in n. 83, besprochenen c. 7 der Cssta spiscoporum Viriäunsns. desLaurentius von Lüttich, wo Gottfried von Bouillon als mitwirkend hervorgehobcn wird: Noin-rioo tsrtio impsratori sxxsältionem axonti contra. Roäulkum äueem, gui absnmpto äiaäsmateex obeäientia Romanas seelosias rexnum suscspsrat st Mm Saxoniam oooupavorat, Coäskriäusäux rseonoiliatus (Herzog war Gottfried noch nicht, und wo war vorher ein Zwist?) cum multomilito in auxilium vsnsrat . . interksoto lioäult'o (88. X, 495). Vollends die Verknüpfung desNamens Gottfried's, der übrigens sonst nirgends auch nur als Theilnehmer an der Schlacht be-zeugt ist, mit der Urheberschaft des Todes Rudolf's haben erst viel spätere sagenhafte Zeugnisse(vergl. von Sybel, Geschichte des ersten Kreuzzuzes, 2. Ausl., 216, 218, betreffend die Aus-schmückungen durch Wilhelm von Tyrus). Außerdem ist noch auf das Todtenbuch des KlostersDuisburg hinzuweisen, wo zu läibus Octobris steht: iroäolplins rsx gui äsäit 20 inanso«.
Harz-Vereins für Geschichte und Alterthumskunde, V, 1872. 135, wozu. 328 u. 329, in den vomHerausgeber Jacobs beigefügten Erläuterungen: die Namen der Gefallenen sind wohs solche vonEdeln aus dem Kreise der Wohlthäter des Klosters, und die erwähnte Schenkung möchte Jacobsmit Rudolf's Anwesenheit in Quedlinburg Ostern 1079 — vergl. S. 205 — zusammenbringen).