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Excurs I.
Bruno, De Iiello Loxouieo, tritt in c. 91 auf das Forchheimer Ereig-niß ein. Nach ihm sind Laxonss st 8usvi, ssd st ds niii8 rsgionidus IsZati,gui guieguid ist! ds rs xudlioa commods detinisrint, idem laudare 8uv8 in-dieant, daneben ein legatus Lpostoliei, über den die Aussage des Berichtes schonin Bd. II, S. 784, in n. 63, behandelt worden ist, die Träger der Handlunggewesen, und zwar speciell eben jene beiden Stämme — eoneorditsr sleZsrnnt— die Urheber der Wahl Rudolf's, allerdings ex muitis, (piss proditksts dizimsin elsetions peoposusruist. Doch wird Weiteres hier beigefügt: ^.t eum siu-Zuii dedsrsnt sum regem laudars, guidam volueruut aliguas eonditionesinterpousre, ut das lege sum super ss Isvarsnt rsgsm, guatinus sisti ds suisiojuriis spseiaistsr promittsret justiLcatiouem, und einzeln werden der ge-wesene Herzog Otto von Baiern mit dem Begehren der Zurückerstattung desstoimr 8idi iiijuste udlutus, viele Andere mit suus singulsrss causas erwähnt.Aber der Legat sei dazwischen getreten: v8tsndsn8 eum non smgulorum 8sduniversorum kors regem, so daß es genüge: ut univsrsis justum 8S promit-terst, während durch solche Einzelzusicherungen — si so modo, guod cosptumtusrst, promissionilius singillutim pr^smissis sügeretur — das Ganze den An-schein einer elsetio non sinesru, 8ed Imsresis siinoninens vensno poliutu be-käme. Allerdings seien einzelne verbesserungsfähige Dinge hervorgehobenworden: ut episcoprstus non pro prstio nse pro amieitin dnrst, 8öd unieuiguseeolemns ds 8ui8 eiectionem, 8ieut sulient cunonss, permittsret, ferner daseon8en8u oommuni comprodntum, Romani poutiiieis auetoritats eorrodoratum,nämlich: ut regia potsstas null! per dasreditatsm, sieut unten tuit eousus-tndo, csderet, 8ed üiius regia, stiam si valds dignua esset, s>otiu8 per elee-tionem 8pontansam, guam per 8ULLS88ioni8 linsam rsx provenirst; si vsronon 888St dignua regia üiius, vel si nolist eum popul ns, guem regem täosrsvellet linderet in postsstnts populns —, und diese Dinge seien legalster fest-gestellt worden (88. V, 365)^).
Als dritte stärker in das Gewicht fallende Darstellung tritt der zeitlichenFolge nach Paul von Bernried, in ce. 93—96 seiner Vitn Krsgorii VII.,in die Reihe, wenn auch allerdings andererseits durch den Umstand, daß sein Berichtauf einer an den Wahlact sich sogleich anschließenden Schrift zu ruhen scheint,dessen Inhalt an Quellenwerth sich in die erste Linie stellt^). Der Biographnimmt den Ausgang durchaus von den vorher in c. 90^) aufgeführten legnti
3) Vergl. zu der Erwähnung der Saxoaes st Susvi, gleich zu Anfang, 1. o., S. 861 n. 11.Vogeler, Otto von Nordheim in den Jahren 1070—1083, wendet sich, 100 u. 101, gegen die An-zweifelung der durch Bruno Uber Otto gebrachten Nachrichten.
4) Greving, Pauls von Bernried Vita droxorii VII. papas (Kirchengeschichtliche Studienvon Knöpfler, Schrörs, Sdralek, II. 1., 1893), erörtert, S. 100 ff., die Frage, aus welcherQuelle Paul die hier zu Grunde liegenden eigenthilmlichen Nachrichten geschöpft habe. WährendGiesebrecht, Geschichte der deutschen Kaiserzeit (5. Aufl.), III, die, 1154 n. 1, auf eine Artofficieller Schrift zur Rechtfertigung der Wahl Rudolf's zurückgeführten Mittheilungen anderswo,1076, aus einer verlorenen Gebehard von Salzburg beigelegten Schrift Liber Gregor VII. ab-leiten wollte — noch andere Erklärungen sind, 100, erwähnt, so diejenige von L. Spohr, Ueberdie politische und publizistische Wirksamkeit Gebehard's von Salzburg (Dissert. v. Halle, 1890),63—71: ein Gesandtschaftsbericht der Legaten -, erklärt Greving diese auch von ihm als zusammen-hängend erkannte Gruppe von Nachrichten — vom Tage in Ulm bis zur Mainzer Krönungs-feier — in anderer Weise. Bei der Erzählung des in Bd. II, S. 781, n. 59, erzählten Wunder-zeichens vom 1. März ist in Paul's o. 89 (527) ein Priester Erkinbert als Zeuge erwähnt, unddiesen sieht Greving in dem vom Nekrologium Bernold's (Neorol. dsrmanias, I, 65?) zuXIV. Lai. ^pril. genannten Lrobinbortus xresbz'tor, der ein Bekannter Bernold's gewesen sei:eine eigene zur Rechtfertigung der Wahl Rudolf's verfaßte Streitschrift Bernold's sei also dieQuelle Paul's gewesen, und zwar eine ganz vorzügliche, da sich Bernold sehr gut über Alles,was 1077 vorging, habe unterrichten können. Allein die Bd. II, S. 781, n 57 (vergl. S. 773,
n. 45), als nicht zutreffend hervorgehobene Ansetzung des Vorganges vom 1. März nach demopillum Oanusii spricht nicht für die Zurückführung auf eine Berichterstattung des AugenzeugenErkinbert. Dagegen würden wieder mehrere Ausführungen Paul's, in o. 96, daß nur Simo-nisten, andere Feinde der Kirche mit Mißbilligung auf Rudolf's Wahl hinblickten, ferner in
o. 97 die Vertheidigung der Wähler Rudolf's und des Gewählten selbst hinsichtlich der Be-rechtigung zu ihrer Wahl, die Greving, 103—106, charakterisirt, sehr gut zu dem vorausgesetztenPragma der als Quelle Paul's anzunehmenden Schrift passen. Darf dieser Quelle ein der-artiger Charakter zugeschrieben werden, so ist für die Bd. II, S. 640 n. 32, erörterte Frage derAusdruck in o. 93, in den Klagen der Fürsten vom 13. März: so tamäiu oum (so. Heinrich IV.)post ckspositionem tolsrasve, auch wieder von Wichtigkeit.
5) Vergl. 1. o., S. 778 n. 55. Im gleichen o. 90 sagt Paul vom Grafen Manegold:^t comes atl proximnm Vorobsimenso collociuium venire aeesleravit, guo et priores Isgrtti sam