cmpfanb er bieg — beim nach wenigen Sagen würbe jSllice bem attcratteflcn unb gäplttijflcii ©chreibmeiflerfibergeben, ber in ber benachbarten ©tabt 31t ftnbenwar. SMtraocrS trug erftaunlidje ©orge fitr igre 1©ittlicgfeit. 2 )aS arme SOTäbcgen weinte anfangs gef«tig über biefen 2 Bccgfet, aber bie ernften SSorftcttungenunb bie feierlichen ©rntahnitngen öon S0?altra»ers fogn*ten fte am ©nbc boef? bamit mtS, unb fte »erfprach,lieg atie 3 )füge ju geben unb igrent Unterricht jebe hlnf«merffamfeit 31t wibmen. 3<h bin jeboeg nicht ganj ge»wig, ob es nur bie TOiihfcligfeit beS‘©efegäfts war,was ben 3bealifleit baoon abfegreette — tticllcicgt füllteer auch bie ©efagr bähet — unb im ©ritnbc feinerfunfenfpriihenben Sra'umc unb feiner glanscnbcn Sgor«heiten tag ein gefuitbcS, grogmiithiges unb cb(es£>cr3.
©r war etn ftrcunb ber SScrgnitgen unb war fchon berSichling ber cmpftnbfamcn beutfcgjm ®amen gewefen.Slber er war 31t jung, 31t lebhaft unb 311 fcgwärmcrifch,um 31t fepn, was man einen ftnnltchcn fKcnfcgcn nennt.
©r fonnte ein fcgoneS ©eftegt unb ein fthitlblofcS Sa«chetn unb baS gan3e unbcfchrcibtichc ©benmag tincr;weiblichen ©cgalt nicht mit bem 2Iuge eines SÄenfcgen fanfegen, ber Sieh lauft 311m gemeinen ©ebraueg. . . ;®r fiel fegr leicht in Siebe, cS ijl wahr, ober biibete | ier cS jicb WenigfknS ein — aber bann wugte er baS |;Verlangen nicht uon bem 3 taufct;e ber ^hantaite 1 ju j |fegeiben, ober baS ©picl ber Seibenfcgaft beginnen, ohne [baS ^>crj ober bie ©inbilbungSlraft barein 31t tnifegen. 'jUnb obgleich SUice fegr gübfeg unb reijenb war, war f j