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Aus dem Kampf der Schwärmer gegen Luther : drei Flugschriften
(1524, 1525)
Entstehung
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XVI
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Stadt, wo auf den umliegenden Orten der Name Ickelslieimerverbreitet war, der wohl ursprünglich auf das dort gelegeneDorf Ickelheim zuriickzufiihren ist. Wir finden im Bauern-krieg einen Jörg, Paul und Barthel Ickelslieimer von Ohren-bach, letzerer in Rothenburg wohnend, einen Claus Ickelslieimervon Elbingshofen und einen andern Clans von Gailshofeu. Nach-dem Valentin Ickelsamer in Wittenberg studiert hatte, wie erselbst uns mitteilt, sein Name kommt aber im Universitäts-Albumnicht vor, wurde er in Rothenburg deutscher Schulmeister. DieSchule hier kann nicht unbedeutend gewesen sein, da imJahre 1525 noch ein Wilhelm Bessmaier, der alter Schul-meister, d. i. Rector, war, ebenfalls in den 42er Ausschussgewählt wurde und an der Empörung einen so hervorragendenAnteil nahm, dass er am 30. Juni hingerichtet wurde, so wieein Jos Frankenhaiin, der zur katholischen Partei gehörte,nachzuweisen sind. Noch vor Carlstadts Niederlassung inRothenburg predigte, neben Deuschlin und Christan, Ickel-samer, den Zweifel hiebei einen gelehrten Latinus nennt,etliche male in dem Rebental (Refectorium) der der Refor-mation zugeneigten Barfüsser unter grossem Zulauf des Volkesin evangelischer Weise, und als Carlstadt kam, schloss ersich, wohl aus alter Bekanntschaft von Wittenberg her, andiesen aufs engste an, und schrieb damals in seinem Interesse,vielleicht nicht ohne seine Beihilfe, unsere Schrift. Am 24.März wurde er von der Bürgerschaft in den 42 er Ausschussgewählt, und als Mitglied desselben nahm er an mehrerenGesandtschaften teil, die der Ausschuss an die Bauern sandte,ohne jedoch bei den Verhandlungen besonders hervorzutreten,vielleicht diente er, des Schreibens kundig, nur als Protokoll-führer. Dass er auch im Verlauf der Empörung keine her-vorragende Rolle spielte, sondern sich möglichst zurückge-zogen verhielt, ersehen wir daraus, dass sein Name in denAbstimmungen der Bürgerschaft, ob man sich mit den Bauernverbünden solle (am 10. Mai), und wie es mit den Klöstern,Orden und anderen Geistlichen und ihren Gütern gehaltenwerden solle (am 12. Mai), gar nicht vorkommt, während derandere Schulmeister Bessmaier wenigstens bei der erstenAbstimmung erwähnt wird, wo er unter den Mitgliedern derFärber - Innung seine Stimme abgiebt. Ferner spricht aber