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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Verbreitung in England.

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forschers Douce vorhanden war. 1 ) Wir wissen nicht, oh dieUehersetzung unmittelbar aus der deutschen, oder einer ande-ren Sprache entnommen ist.

Vom Ulenspiegel ist eine englische Uehersetzung, von wel-cher ein Exemplar sich erhalten hat, jedenfalls vor dem Jahre1557 gedruckt, nach dem vliimischen Auszuge, wenn gleich dieNähe der Wohnung des Buchdruckers und verrnuthlichen Ueber-setzers W. Copland beim Stahlhofe eher auf ilic Kunde eines deut-schen Exemplares hinweisen möchte. Es war dort wohlbekannt.1572 ward dieses Buch Ilowleglass unter anderen schlechtenBüchern, wie Guy von Warwick, Arthur, Iluon von Bourdeaux,den llaymonskindern, Bruder Rausch durch Edward Beingvon der Canzel herab bitter getadelt. 2 ) Einige Jahre später1575 wird es als in der Bibliothek eines in den Tagen der Kö-nigin Elisabeth bekannten, auch bei ihrem Feste zu Kenilworththtitigen Capitains Cox 3 ) belindlich erwähnt, in einer Liste, welche,sic mag historisch richtig oder scherzhaft zusammengestellt sein,doch in gleicher Weise zeigt, dass jenes Buch bekannt war.

Einen auffallenderen Beleg, dass es dem englischen Volkewohlbekannt und dass vergeblich dagegen gepredigt ward, findenwir darin, dass Shakespeares Zeitgenosse und Nebenbuhler, BenJon son sich des NamenS 0 wieglass sprichwörtlich zum Tadeloder zur Beschimpfung eines Menschen wiederholt bedient. Sosagt in dem zuerst im Jahr 1601 aufgeführten Poetaster Act III.Scene 4: Tueca zum Histrio:What, do you laugh, 0wieglas,death, you perstcmpluous (für presumptuous) variet: I am noneof your fellows. Eine andere Stelle ist in seinem 1626 auf dieBühne gebrachten Maskenspiele: The fortunate isles. Hier wirdunter den berühmten Geistern früherer Zeiten auch Ilowleglassgenannt, der auch Vienspiegle heisse. Hernach werden die baldnäher zu erwähnenden Skogan und Skelton eingeführt, undletzterer schildert den Ulenspiegel, wie er in einer folgendenScene in einem Zuge wirklich erscheint:

1. Foreign Quarterly Review. Nr. 40, wo auch, nie in Nr. 28 über diealte Verbindung der deutschen und englischen Literatur sich lehrreiche Be-merkungen finden. 2. Collier in Registers of the Stationers CompanyVol. I. p. 13. 3. Hall ¡well a. a. 0.