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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
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Erläuterungen.

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40. Das sein die piderman alle drey.

Also enl sich die scampaney,thuet Hensle Narr hie singen:trew und Wahrheit seltzam isthie in disen dingen.

Ma rien thaï ist eine Cistercienser Ahtei unfern Ilclmslädt, 1138in der Ilalherslädter Diöcese gestiftet. Vergl. Ilenrici Maibo-mii Chronicon Marienthalense in dessen Rerum Germanicarum Scripto-ribus T. III. p. 246 sq. Niemann Geschichte des Stiftes Ilalbersladt.

Diese Erzählung führt in die Zeit, wo die Klöster und Kirchennicht ganz von Steinen aufgerichtet und hölzerne Treppen gewöhnlichwaren. Aus vielen Beispielen sei hier nur eines naheliegenden ge-dacht. 1382 kam der Erzbischof Ludwig von Magdeburg durch dasEinstürzen der Treppe auf dem Rathause zu Calhe urns Lehen.

Historie M.

Ueher Mölln ist ein Mehreres unten in unserer Abhandlung ge-sagt hei Anlass des dortigen Grabes. Doch muss hier erwähnt wer-den, dass dort sehr früh ein Siechenhaus und ein Hospital zumheiligen Geist bestand, deren jedem in einem vor dem Jahre 1289abgefassten Testamente des Lübecker Bürgers Godeke von Swinehorchfünf Mark Geldes vermacht wurden. Siehe Lübecker UrkundenhuchTh. I. Nr. 530.

Der Mutter des Till Ulenspiegcl ist seit seinen Jugendjahren, wosie zu Stassfurt wohnte, nicht gedacht. Die Erwähnung derselben alslebend und rüstig genug, um von ihrem entfernten Wohnorte hei sei-nem im Jahre 1350 erfolgten Tode zu ihm zu reisen, trifft merkwür-digerweise mit der unten §. 6. zu erwähnenden Frau Ulenspiegel zuBraunschweig zusammen.

Historie XCI.

Béguin en zu Mölln unter diesem Namen nachzuweisen feh-len augenblicklich die Mittel. Doch ist ihr Vorhandensein daseihstums Jahr 1350 und früher nicht zu bezweifeln, da wir sie in denbenachbarten Städten Hamburg und Lübeck schon früher, im dreizehn-ten Jahrhunderte finden. Dort erhielten sie von den Grafen von Hol-stein schon im Jahre 1255 den Platz zu dem von ihren protestan-tischen Nachfolgerinnen noch gegenwärtig bewohnten Hause, der Con-vent genannt. S. Hamburger Urkundenhuch Nr. 589. Zu Lübeckwird ihrer unter andern auch in mehreren Testamenten vor und indem Jahre 12S9 gedacht. S. Lübecker Urkundenhuch Nr. 530.531. 533.