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Diese Erzählung, welche sich auch hei It r uni yard SummaPraedicantium til. Servire findet und oft nachgeahmt wurde, ist in-discher Horlumfl und ursprünglich schon in der Panlchatanlra. EinDiamine, welcher eine Ziege gekauft hat, um sie zum Opfer zu brin-gen, wird von drei Gaunern, welche ihm sagen, er habe einen Hundgekauft, dazu gebracht, sich für verzaubert zu halten und den ver-meinten Hund, ein von den Diaminen für unrein angesehenes Thier,um nicht durch dessen Berührung sich zu verunreinigen, jenen preis-zugeben.
Auch in der arabischen Sammlung Calila und Dimna findet sichdiese Erzählung wenig verändert, so wie in “Les Mille et un quart-d’heure” von Gue niel te, welche tarlarischen Ursprungs sein sollen.S. Wright Selection of latins ories Nr. XXVII und Notes S. 222. Mur-ner hat vielleicht keine seiner Erzählungen besser verändert und er-neuert als die vorliegende.
Die geschichtlich interessanten Worte hinter.larmarkt geen Olzen:“da dann vil Wenden vnd ander landvolck hinkumpl. Da gienge ernun hin und har”, finden sich auch hei S. Kruffter, doch fehlen siein den Erfurter und allen folgenden Ausgaben. In der Gegend nörd-lich von Ueltzen nach der Elbe zn in der Grafschaft Dannenberg, be-sonders im Drawehn und dem Amte Lüchow, haben die Wenden sichlange auf dem Lande erhalten und ist ihre Sprache erst mit demletzten Jahrhunderte ausgestorben. Trachten und einige eigenlhüm-liche Sitten sind noch länger bewahrt.
Grün lundifch Tuch. Die Ausfuhr von Tüchern aus Eng-land war stets bedeutend und lässt sich im vierzehnten so wohl alsim sechszehnlen Jahrhunderte nachweisen. Deutlicher, als Zahlenes vermögen, fuhrt der vorliegende Schwank uns vor Augen, wie esseihst in die entlegensten Dörfer geführt wurde, und wir begreifen,wie Jahrhunderte lang das Hecht, die Tücher auszuführen, ein Gegen-stand der Scheelsucht nnd des Streites zwischen den Engländern undden Hansen in England sein konnte. Ueltzen aber, an der ehemalsbis dahin schiffbaren Ilmenau belegen, soll von ältester Zeit an einHandelsplatz der dort angesiedellen Engländer gewesen sein, welchedasselbe so wie Stade erst nach dem ergangenen Reichsverbote 1597verbessern So erscheint denn Ueltzen als die nothwendige uns ge-gebene Dühne für den Vorfall mit dem Londoner Tuche.
Die Schottenpfafien scheinen aus den Rheingegenden, wo wirsie zu Göln, Slrassburg u. a. 0. finden, auf diese Gegend ziemlich irr-thümlich übertragen zu sein. Die Scoten waren bekanntlich Rene-dictiner, ursprünglich irische, welche an der alten Regel strengerfesthieltcn, als die Mehrzahl. Aeusserlich unterschieden sie sich vonihren schwarz gekleideten Ordensgenossen durch ihre weisse Tracht,s. Helyot Bd. VI. S. 334. Rivius historia monaster.