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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Erläuterungen.

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Historie XlilV.

Diese Posse fïllirt Ulenspiegel nach Slade, wo wir ilm häufigerfinden werden und wohin jene darin erwähnten Seelische gehören. DerStreich seihst trill't jedoch die Schuster nicht, sondern ist eine gegeneinen unkundigen Landmaim gerichtete plumpe und schadenfroheKeckerei.

Historic \liV.

Oh der Verfasser einen zu Braunschweig am Kohlenmarkl woh-nenden Schuster Chrislofier liai verewigen wollen, mögen die Ge-schichtsforscher jener Stadt ermitteln. Abweichend ist von unserenSillen, dass damals die Stiefeln zum Schuster gehracht wurden, umgcsrhniierl zu werden, um so mehr, da dieses nur durch einfachenSpeck geschah. Das Bespicken der Braten muss dagegen üblichergewesen sein, als andere Erzählungen, welche des Belräufelns desBratens mit Fett gedenken, vernmlhen lassen.

Diese Erzählung gehört zu den von Pauli in seiner ersten Aus-gabe von Schimpf und Ernst aufgenommenen, Nr. 642 (im RegisterNr. 645), hernach aber weggelassenen. Anstalt mit seinem Namenwird Ulenspiegel nur bezeichnet als:ein Abenlheurer, der kirnt je-derman fpollen. liier sind auch Einzelheiten des Herganges mitaufgenommen, wie diejenigen, dass der Schuhmacher von einem sei-ner Gesellen zu seinem Streiche verleitet wird und dieser dafür zu-letzt biissen muss.

Historie \I,VI.

Diese Erzählung beginnt mit einer ausdrücklichen Beziehung aufNr. XLI11. in dem Leben unseres Vagabunden, wobei die Absicht je-doch keine andere ist, als die boshafte Schadenfreude des Lesers da-durch zu würzen, dass derselbe Mann vom Ulenspiegel zum zweitenMale angeführt wird.

Ob der sinnige Name der Herberge in Wismar:zum güldenenSterne als historisch zu betrachten ist, werden dortige Chronikenergeben müssen.

Historie XI>VII.

Auch hier findöl sich eine Anspielung auf einen früher von Ulen-spiegel zu Eimbeck verübten Streich, welchen der Verfasser vielleichtwegen seiner Widerlichkeit, oder weil ein Holzschnitt fehlte, bisherweggelassen hatte, doch später kurz vorm Schlüsse in Nr. LXXXV11I.ohne Holzschnitt nachgeholt hat. Jedenfalls tritt die Flüchtigkeit desVerfassers in aullallender Weise hervor.

Eimbeck war im Mittelalter durch sein Bier berühmt. Be-kanntlich hat selbst Hamburg, welches dasselbe Getränk von einer