Erläuterungen.
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jener Namen vertauscht werden, ist ans Handschriften und allenDrucken wohlbekannt; noch leichter konnte in der Tradition eine sobedeutsame Benennung, wie die der Riesenburg, das unverständlicheKissenbrügge, welches eine Sage von Christenbrügge, wo die Ostfalengetauft seien, vergeblich herzuleilen versuchte, verdrängen. Im Jahre1292 finden wir dort den llalberslädLer Vicedominus Ileidenrik alsArchidiáconos und den Pfarrer Conrad genannt, als der Zehnte jenesDorfes dem St. Aegidii Kloster zu Braunschweig verkauft wurde. 1 )1353 war der dortige Archidiaconus Johannes von Soelde. 2 )
Der Herzog von Braunschweig, von welchem hier erzählt wird,kann nur Heinrich der Wunderliche (f 1322) oder dessen Sohn Hein-rich II., von Griechenland benannt, gewesen sein.
Wunderlich ist der grosse Werth, welcher darauf gelegt wird,dass das Asseburger Gericht unter dem Rathe zu Braunschweig stand,und das geistliche Gericht, unter welchem der Pfarrer war, nichtberücksichtigt wird. Allerdings war die städtische Machtvollkommen-heit, namentlich Braunschweig’s, auf ihrem IlOhepunct in der erstenHälfte des vierzehnten Jahrhunderts, welche in der letzten Hälftedesselben durch die Aufstände der Bürger und deren Folgen vermin-dert wurde. Es soll durch jene Hinweisung vorzüglich angedeulelwerden, dass der Herzog es nicht wagen durfte, sich des begehrtenRössleins mit Gewalt zu bemächtigen und die städtische Gerichtsbar-keit zn beeinträchtigen.
Die Verletzung des Beichtgeheimnisses setzte den Pfarrer stren-ger Ahndung seines Bischofes, desjenigen von Halberstadl, aus.
Diese Erzählung ist in Pauli’s ältester Ausgabe von Schimpfund Ernst in Nr. 650 wiedergegeben, und zwar mit Beibehaltung desNamens Ulenspiegel, ist in den folgenden Ausgaben aber weggeblie-ben. Diese Umstände scheinen dafür zu sprechen, dass sie als un-serem Volkshuche eigentümlich betrachtet wurde; doch ist kaum zuverkennen, dass sie mehr als irgend eine andere der Historien des-selben den Character einer italienischen Novelle trägt, und daher dieAuffindung ihrer Quelle jenseits der Berge den Forscher mehr er-freuen als überraschen würde. Pauli bezeichnet übrigens anstatt desHerzoges von Braunschweig irgend einen Fürsten oder Grafen, undanstatt des Bischofes von Ilalbersladl, vor dessen Gericht der Pfarrerverklagt werden soll, denjenigen von Salzburg.
Historie XXXIX..
Den Schmied linden wir in der gewerbthäligen Hansestadt Ro-stock, wo das von Slaven geübte Schmiedchandwerk mit schwedischemEisen sich erhielt.
1. Hacbcrlin Analecta medii aevi. pag. 553. 2. S. L ii n t z el a. a. 0.
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