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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Erläuterungen.

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eben von den Kennern der deutschen Literargeschichle, besondersdes Theaters, nicht übersehen. Die Einfachheit der Vorstellung scheintjedoch kaum mehr der Zeit des Erzählers angemessen, sondern eig-net sich vollkommen für die Zeit des Helden. Die Worte sind nochlateinisch, nicht deutsch und alles stimmt genau mit der uns bekann-ten Auferslehungsfeier in den Kirchen im 12. u. 13. Jahrhunderte.')

Wir ersehen hier wie an anderen Orlen, dass diese geistlichen Vor-stellungen in den Kirchen von den Geistlichen geleitet wurden, wo-durch denn Missbrauche, wie der hier geschilderte, nicht häufig Vor-kommen konnten.

Derselbe Schwank findet sich in einer Sammlung von Meister-sängen in einer früher dem Freiherrn Achim von Arnim gehörigenhandschriftlichen Sammlung, gegenwärtig auf der Berliner K. Biblio-thek, bezeichnet A. C. Nr. 80, so wie auch in der daseihst vorhan-denen Handschrift MS. Germ. f. 22. Ich halte unsere Erzählung fürdie ältere, doch da beide einer gemeinschaftlichen Quelle entstammtsein konnten, so lassen wir den Meistersang, dessen Kunde und Ab-schrift ich einem liehen, verehrten Freunde, Wilhelm Grimm, ver-danke, hier folgen.

In des d a n h e u s er s h o ff t ho ndz osterspiel Eulenspiegels.

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denn alfter winner ein messner.

Vnd an dem oslerabenlsprach der pfarher:ein oslerspilhat man heint nach der mettennach aller gwonheil. Drum rieht zw,das wir auch heint eins habent.

Ewlenspiegel sprach :zum spil taugam pasten unser mahle.

Die maid aber het nur ein aug.

Er legt ir an ein kleide,

geflügelt soit der Engel sein,

vnd sy sclilof in das Grabe

als man den sogen nach der mellen gäbe.

Nun muest der pfarher sein her gol,stund jm kor pey den inanenvnd het in seiner lincken hautein weysen osterfanen.

1. Vgl. G erli er t Veteris lifurgiae Alemannicae Monumenta T. II. p. 239und deren Erläuterungen in M o n e Geschichte des deutschen Theaters Th. 1S. 6 llgd. Shakespeare Society papers T. III. p. 40. Hoffmann FundgrubenTh. II. S. 239 flgd.