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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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187
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Ausgaben von 1566 1571.

187

haben die durchlaufende Columnenühersclirift: Der new Eulen-fpiegel, Reimemveifz. Ebert, Bibliograph. Lexicon Nr. 7078führt dieses Werk unter dem Jahre 157I an. Das Vorhanden-sein dieses Werkes des Johann Fischarl, genannt Mentzcrist bisher vielfach bezweifelt worden, obgleich Fischart in meh-reren Stellen seiner anderen Werke von jenem spricht. Hallinghatte jedoch schon in dem Nachtrage seines Werkes') dieNachricht erlheilen können, dass der Fischartsche Eulenspiegelwirklich vorhanden und ein Exemplar im Besitze des Herrn vonMeusebach in Berlin sei, wo auch ein anderes in demjenigendes Herrn Professor Ileyse war. Ein anderes gehörte dem Ham-burger Senator Lict. M-önckeberg, welches nach dessen Tode1842 nach Berlin verkauft wurde, vielleicht dasselbe, welchesso eben genannt ist.

Fischart folgt dem Erfurter Texte, sogar in solchen Fehlern,dass er Midesheim statt Ilildesheim nennt. In der Abtheilung,doch nicht in der Folge der Capitel weicht er zuweilen ab, de-ren er nur 98 zählt. Die siebente und achte Historie, wie Ulen-spiegel das Weck über Macht essen muss und wie er macht, dassdes kargen Bauern Hühner das Luder zogen, sind im Capitel VIIzusammengezogen. XLI1I fehlt nicht und ist die Erfurter Nr.45., deren Nr. 60 und 61, beide von den Metzgern zu Erfurtbilden hei Fischart Cap. LVIII. Cap. LXXVI vereint Nr. 79 und80. Hernach wird

- XCII-XCV = - 93 a u. b 95.

- XCVIXCVIII = - 100 102.

Es fehlt demnach keine Historie als Nr. 97 : Von Ulenspie-gels angeblicher Ehefrau. Als eine anscheinende Verbesserung,welche aber eine willkürliche ist, bemerke ich zu Hist. 63, dassder neue Kaiser, Graf von Schwartzenburg, also der 1349 ge-wählte Günther von Schwarzburg, anstatt des Grafen von Sup-plinburg benannt ist.

1. Halling .1. FisclnuTs r.lnckhal'tes Schill' von Zürich S. 25U

Cap. LXXXIX

- XC

- XCI

= Historie 99.= - 98.

= - 96.

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