Ausgaben von 1539.
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nach wenig meiner verftentnufs angenommen mit Gotts hilft, vndmyt Heils angefangen, vnd wil mich gegen jederman entfclmldigthaben, das mein fehreiben niemanls zu widcrtriefz hefchelien ift,Nun allein vmb eyn frölich gemiit zu machen, vnnd dem lefen-den vnd zuhorenden niöghen kurtzwcilige fchwenck daraufz fa-bulieren. Es ill auch jnn diefein meinem fchlechten fchreihenkein kunl't, oder fubteiligkeit, dann ich leyder der Latinifchengefchrifft nit gelert hah, vnd eyn fchlechtcr Ley bin, vnd dienetdite mein gelchrilft aller beft zu leien, auff das der Gottsdienftnil verhindert würt, fo fielt die meufs vnder den biinckcn beif-fen, vnd die ftunden kurtz werden, vnd fo die bratnen hierenwol fclnnecken bey dem newen wein, Vnd bit hieinit eyne yegk-liclicn, wo mein fchrifft vö Vlnfpegel zu lang od’ zu kurtz fey,das er das beffer, auff das ich nit vndanck verdiene, vnd damitmein Vorred end, vñ gieht eyn anfang Uyl Vlnfpegels gehurt mytzulegung etlicher Tabulen des Pfaff Amis, vnd des Pfaffen vomKalenberg.
Der Text ist eingetheilt in 100 Historien, deren jede ihreeigene Ucberschrift hat. Die erste beginnt:
Inn dem wähl Melbe genant in dem | landt zn Sachfen, inde dorfl' Ivnetlingen, da wart Vlnfpe | gel geboren, vnnd fein va-ter hiefz Claufz Vlnfpie | gel, vnnd fein muter Anna Wcibickin,vnd da fie des kindes genafz, da fchickten fic cs gen Amplenenin das dorff zu dem tauff, vñ liefsen es nennen Dyl Vln fpicgcl,vñ Dyl von der bürg Amplenen genant wart fein ta ufp fetter, vndAmpien ift das fchlofz, die von Magdeburg bey limffzig jaren,mjt billf d’ andern ftett fur ein böfz raublchlofz zerbrochen.
Am Schluss: Allo wurffen líe das grab zu, vnd liefsen | ihnalfo fton, vnd fetzten den cyncn Steyn oben auff das Grab j vndhewen auff das halb teyl ein Eul vnd einen Spigel, den | die Etdhin den Klawen het, vnd fehrieben oben an den lleinDilen Stein foil nemants erhaben.
Ilie ftat Vlenfpiegcl begraben.
Vnd dife tibergefchrifft ftat zu Liinenburg auff lcynein grabinn ein Stein gehawen. Im lar als man zalt nach Chrifti Ge-burl Dufent drey Hundert vnd Funffzig.